Leben und Traden in Thailand – wie super ist das denn?

Hallo Insider,

stell dir folgendes Szenario vor: Thailand –  Sonne, Strand, türkisfarbenes Meer, dazwischen du. Und wovon lebst du? Natürlich vom Traden! Traden in Thailand – wie geil super ist das denn?

Traden in Thailand - wie super ist das denn?

Die Sommer- Sonne- Urlaubszeit geht nun langsam auch für den Letzten zu Ende. Wir hier bei InsiderWeek hoffen, dass es auch für dich eine schöne und erholsame Zeit gewesen ist, trotz der widrigen Umstände derzeit!

Der Alltag hat uns jetzt wieder und zurück bleiben Erinnerungen, Träume und das (schier endlose) Warten auf den nächsten Sommer. Gäbe es denn da auch eine andere Möglichkeit? Wie wäre es, wenn…

Ja, wenn man hier alles stehen und liegen lassen könnte, das Nötigste in ein oder zwei Koffer verpacken und dann ab – ab in die Sonne, an den Strand, blaues Meer, Früchte, ….. ?

Aber es gibt da noch eine Frage zu klären: wovon lebt man dann?

Diese – und noch einige weitere Fragen – beantworte ich dir in meinem heutigen Video. Ich habe vor einigen Jahren genau diesen Schritt gemacht. Ich bin mit Frau und Kind aus Deutschland weggezogen nach Thailand. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereut habe – und ein Schritt, den auch du gehen kannst, wenn du dich entschließt, dein Trading in ein professionelles und profitables Business zu verwandeln.

Ich wünsche dir viel Spaß und Inspiration bei meinem neuen Video „Traden in Thailand“ – und vielleicht sehen wir uns dort irgendwann mal in der nächsten Zeit?

Du möchtest all das noch einmal nachlesen? Hier findest du die Transkription des Videos:

Traden in Thailand – Transkript des Videos

Willkommen auf dem Insider-Week Kanal! Mein Name ist Alex und heute rede ich mal darüber, warum ich in Thailand bin und warum das ein guter Ort für Trader ist.

Warum Thailand?

Zwar lieben wir Deutschland aber uns ist im regnerischen Norden von Deutschland einfach die Decke auf den Kopf gefallen. Wir wollten eine Veränderung und ohnehin längere Zeit im Ausland leben. Mit Thailand haben wir uns schon lange Zeit verbunden gefühlt und haben auch deshalb hier 2012 geheiratet. 2017 haben wir den Entschluss gefasst und in Deutschland alles hinter uns gelassen. Genauso wie Max, auch wenn wir uns zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannten. Umso erstaunlicher war es für uns, dass wir beide mit Familie zur selben Zeit den Entschluss gefasst haben auszuwandern und unser Geld beide mit dem Traden verdienen.

Es geht mir und meiner Familie nicht um Luxus. Es geht uns um Zeit. Zeit ist für uns Luxus. Und unsere Zeit gehört hier in Thailand nur uns. Keine Termine, keine Kompromisse. Wir entscheiden selber wie unser Tag aussehen soll. Wir leben viel minimalistischer als früher und erleben mehr Dinge, die im Gedächtnis bleiben. Wir führen ein Outdoorleben. Viel Strand, Pool und Dschungelabenteuer. Die Kinder lieben es!

Kosten in Thailand

Die Kosten für das Traden unterscheiden sich in Thailand natürlich nicht von denen die ich in Deutschland, Europa oder USA hätte. Ich lege viel Wert auf professionelle Broker. Somit habe ich die selben Kosten wie viele andere professionelle Futures Trader auch.

Die Lebenserhaltungskosten in Thailand sind günstiger als in Deutschland, allerdings auch nicht so günstig wie es viele vermuten. Klar kann Thailand günstig sein, ist es aber in typischen Touristen-Regionen nicht zwingend. Auch will ich einen gewissen Komfort. Wir haben hier ein Haus mit mehreren Zimmern, Klimaanlagen und Pool.

Eine einfache Hütte wäre natürlich günstiger, aber wir wollen hier langfristig wohnen und uns wohl fühlen als Familie, da soll es schon einem westlichen Standard entsprechen. Lebensmittel im Supermarkt sind zum größten Teil teurer als in Deutschland, vor allem importierte Sachen. Da wir auf einer Insel leben, ist es ohnehin nochmal etwas teurer als auf dem Festland. Dafür kann man an der Straße günstige Sonnen gereifte Früchte kaufen und auch auf den Foodmärkten sehr günstig Thai essen.

Wir besitzen hier kein Auto, haben aber 2 Roller. Benzin verbrauchen wir wenig und dieser ist günstig, wenn man eben nur Roller fährt. Nebenkosten fallen bis auf Strom auch keine an. Das Leben ist hier nicht viel günstiger, allerdings brauchen wir auf der Insel weitaus weniger. Wir leben hier unseren Traum. Wir gehen an den Strand wann wir wollen, sind immer zusammen als Familie und genießen die Zeit. Stehen nie im Stau und verbringen auch sonst keine Zeit mit Dingen auf die wir keine Lust haben.

Da wir ganzjährig in Thailand leben, sind wir auch dort steuerpflichtig. Thailand erhebt aber keine Steuern auf Auslandseinkommen, dazu gehören auch Tradinggewinne. Dieser Umstand ist natürlich sehr angenehm für den Zinseszinseffekt. Ich kann also mehr Geld investieren und mein Depot wächst schneller.

Technik in Thailand

Jeder der schon mal in Thailand war, weiß, dass Internet hier sensationell schnell ist und auch noch sehr günstig. In unserem Haus ist eine 500Mbit Leitung kostenlos inklusive und mobiles Internet mit Flächendeckendem 4G (sogar auf einer kleinen Insel) gibt es als Flatrate für etwa 5€ im Monat. Davon konnte ich in Deutschland nur träumen. Internet ist hier also ausgezeichnet. Wer als Trader allerdings besonders schnelle Orderausführungen benötigt, dem kommt die Entfernung zu Europa oder Amerika dazwischen. Die Latenzzeiten sind bei etwa 200 Millisekunden. Für mich als SwingTrader ist dies allerdings nicht von Bedeutung.

Zwar kommt es hier ab und zu noch zu Stromausfällen (ca. 2X im Monat für etwa ein paar Stunden) aber wenn dies passiert, dann fahren wir eben an den Strand oder gehen in den Pool. Ohne Klimaanlage oder Ventilator macht es im Haus keinen Spaß.

Nachteile von Thailand

Die Zeitzone ist nicht gerade die beste, wenn man US-Futures handeln will. Das ist auch der Grund, warum mich der Max hier selten besuchen wird. Ihn zieht es näher nach Amerika. Wenn Max die Handelspläne erstellt und an die Coaching-Mitglieder verschickt, dann ist hier in Thailand 3 Uhr Nachts. Ich dagegen kann meine Trades auch morgens, vor Börsenstart platzieren und nicht zwingend am Abend, nach Börsenschluss. Das wäre sonst bei mir mitten in der Nacht und würde dann doch etwas stören. Aber wenn Europa noch schläft und in Amerika erst die Lichter aus gehen, kann ich mir morgens in Thailand die Situation anschauen, meine Trades platzieren und wieder an den Strand gehen.

Ein weiterer Nachteil wäre das begrenzte Visum. Wir sind offiziell nur Touristen und dürfen unser Touristenvisum eigentlich nur 1X verlängern und insgesamt nicht länger als 6 Monate pro Jahr in Thailand bleiben. Dies macht Thailand eigentlich unattraktiv als längerfristigen Wohnsitz. Allerdings gibt es wirklich erstaunliche Visa-Agenturen mit besonderen Beziehungen zur Regierung und können gegen entsprechendes Geld auch längerfristiges Visum besorgen. Wer allerdings über 50 Jahre alt ist, kann sehr einfach das Rentnervisum beantragen. Dann muss man lediglich alle 3 Monate zu einem der vielen Immigrationsbüros gehen und dort seinen Pass stempeln lassen.

Meine Kosten in Thailand

Miete: 300€ bis 1.000€ (Wir zahlen 700€ im Monat)

Strom: ca. 20€ bis 80€ pro Monat (Ist bei uns etwas über dem Durchschnitt, weil wir 2 Klimaanlagen haben, 2 Durchlauferhitzer und mit Strom kochen.)

Essen: Als Familie etwa 400€ – 700€ (Gemischt mit Essen gehen und selber kochen. Wenn wir uns auf einfache Thaigerichte und lokale Lebensmittel beschränken würden, kämen wir sogar mit 200€ aus. Aber wir haben Kinder und die essen natürlich auch gerne Pizza und Co.)

Krankenversicherung als Familie: 90€ – open End (Wir haben eine günstige deutsche Langzeit-Auslandsversicherung für ca. 1.200€ im Jahr. Diese deckt allerdings auch nur Notfälle ab und keine Vorsorgeuntersuchungen. Diese zahlen wir selber.

Mobilität: 100€ – 300€ (Wir besitzen eigene Roller, ansonsten kann man diese für etwa 90€ pro Monat mieten. Benzin sollte im Monat nicht mehr als 20€ kosten. Wer allerdings viel Taxi fährt oder einen PKW mieten möchte, der wird deutlich mehr bezahlen müssen)

Gesamte Fixkosten im Durchschnitt: 1.600€ als Familie. (Einzelpersonen oder Paare kommen sicherlich nochmal günstiger weg. Kommen noch Kosten für Freizeitaktivitäten oder Visum dazu. Wir kommen aber mit 2.000€ im Monat für eine 4 köpfige Familie sehr gut aus.)

Fazit zum Leben in Thailand als Trader

Das Leben in Thailand macht wirklich Spaß und wir erleben hier große Freiheit. Die Kriminalitätsrate ist sehr gering und wir haben noch nie ein mulmiges Gefühl gehabt. Gerade jetzt zur Corona-Zeit kommt man sich auf der kleinen Insel sehr frei vor, da wir von vielen offiziellen Beschränkungen, die es sonst in Thailand gibt, verschont bleiben.

Für uns ist es eine super Gelegenheit auf der einen Seite unseren Traum zu Leben, die gemeinsame Zeit zu genießen und auf der anderen Seite auch noch unser Vermögen aufzubauen. In Deutschland war es für uns bei weitem deutlich schwieriger so ein Leben zu leben. Und mit dem Geld sparen hat es in Deutschland auch nicht so recht geklappt. Es kamen einfach immer wieder Dinge dazwischen die das gesparte Geld wieder dezimierten. Hier sind unsere Kosten sehr überschaubar und besser zu kalkulieren. Alleine die Reparaturkosten für`s Auto waren in Deutschland nicht selten über 1.000€. Wenn mein Roller jetzt mal kaputt ist, dann kostet es nie mehr als 50€

Sollte dich als Trader also auch das Ferne ruft, dann kann ich dir Thailand nur empfehlen. Zumindest als Swingtrader hast du keinerlei Nachteile.

Auch wenn ich jetzt sehr von Thailand schwärme, gibt es natürlich viele weitere Länder die ähnlich gute Bedingungen haben. Jedes Land hat seine eigenen Vor und Nachteil. Für mich als Trader und freiheitsliebender Familienvater überwiegen allerdings die Vorteile in Thailand.


Ich hoffe ich konnte dich etwas Unterhalten, auch wenn es heute mal kein Ausbildungsvideo war. Falls es dir gefallen hat, dann zeige es mir doch in Form eines Daumens und abonniere auch, falls noch nicht geschehen, den Kanal.

Nächstes Mal geht es dann mit der Ausbildungs-Reihe wieder weiter. Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und sende dir beste Grüße aus Thailand.

Über den Autor

Karl-Heinz (Charlie) Ramer kommt ursprünglich aus der IT, wo er als freiberuflicher Dozent, Programmierer und System-Admin tätig war. Zu InsiderWeek fand er über einen Bekannten, nachdem er als Daytrader harten Schiffbruch erlitten hatte. Mit der Strategie von Max konnte er schließlich erstmals Erfolge vorweisen.

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