Kleines Konto groß traden mit Futures – (wie lange dauert es?)

Hallo Insider, heute rechnen wir uns mal zu Millionären! Wir stellen eine realistische Hochrechnung an und vergleichen verschiedene Kontogrößen miteinander. Wie lange muss man auf seine Million warten und wie groß sollte das Konto zum Start sein? Wir klären es!

Hier kannst du das Video sehen, weiter unten ist das Transkript zum nachlesen.

Du möchtest all das noch einmal nachlesen? Hier findest du die Transkription des Videos:


Kennst du dein Trading Ziel?

Nur wenn du dir ein Ziel definierst, kannst du deine Reise auch entsprechend planen.

Ist dein Ziel die obligatorische 1.000.000€ – Marke zu knacken, dann schauen wir uns jetzt mal an, wie lange es dauern wird. Nicht jeder erfüllt dieselben finanziellen Bedingungen, weswegen wir 4 typische Konto-Größen miteinander vergleichen.

InsiderWeek hat bereits mehrfach bewiesen, dass man auch kleine Konten zwischen 10.000 € und 15.000 € sehr gut groß traden kann. Das Hauptkonto war zum Start 2014 bei lediglich 14.000 $ und steht nun bei 600.000 $. 2 Wettbewerbe mit einem Startkapital von 10.000 $ wurden ebenfalls mit weit über 100 % Gewinn abgeschlossen. Die 2. Teilnahme war mit 156 % Gewinn sogar noch erfolgreicher und der Beweis dafür, dass der 1. Versuch kein Zufall war.

Schauen wir uns zunächst die verschiedenen Kontogrößen an, um die Vor- und Nachteile zu erkennen. Da es inzwischen für immer mehr Basiswerte auch Mini- bzw. Micro-Futures gibt, können wir, anders als noch vor einigen Jahren, bereits mit einem kleinen Konto unterhalb der 10.000 € starten. Ein Mini- oder sogar Micro-Future wird ebenfalls an der echten Börse gehandelt, genau wie ein normaler Future. Allerdings bewegt er lediglich ein Zehntel bzw. ein Hundertstel an Geld. Dadurch kann man zwar seine Risiken besser kontrollieren, bzw. sein Geldmanagement an die Kontogröße anpassen, allerdings wächst das Konto entsprechend langsamer an, als mit ganzen Future-Kontrakten. Der Totalverlust ist dadurch aber auch unwahrscheinlicher. Da wir sehr risikobewusste Trader sind, die sehr großen Wert auf entsprechendes Risiko- und Geldmanagement legen, kommen uns die Mini-Futures sehr entgegen.

Wir vergleichen in diesem Video 4 Konten miteinander:

  • ein sehr kleines Konto von unter 10.000 €
  • ein kleines Konto von 15.000 €
  • ein mittleres Konto von 50.000 €
  • und ein großes Konto von 250.000 €

10.000€ Konto und weniger

  • ausschließlich für Mini und Micro-Futures geeignet, da keine vollen Kontrakte
  • Kapital Anstieg erfolgt langsamer, da der Hebel mit Mini-Futures kleiner ist
  • dafür ist auch das Risiko geringer bzw. lässt sich so kontrollieren, wie bei einem großen Konto.
  • Sogar Diversifikation und Positionsmanagement möglich
  • Totalverlust wäre nicht so schmerzhaft wie bei einem großen Konto.

15.000€ (ganze Future-Kontrakte)

  • Stop maximal -1.000€
  • nur 1 Position zur Zeit
  • keine Diversifikation
  • wenig Platz für Fehler
  • Spagat zwischen Rendite und Ruin
  • Geduld
  • lässt sich aber auch mit Mini und Micro-Futures kombinieren, für schnelleren Kontoanstieg und Diversifikation.
  • relativ kleine Summe, somit wäre ein Totalverlust weniger schmerzhaft als bei einer großen Summe. Eine Neueinzahlung wäre realistisch.

50.000€

  • Diversifikation möglich, also mehrere Positionen parallel (sogar mit ganzen Future-Kontrakten)
  • größere Stopps, somit kommen mehr Trades in Frage
  • DrawDowns prozentual kleiner
  • Teilpositionen möglich / Positionen splitten
  • – Fehler können teuer werden. Diese spürt man bei großen Konten entsprechend mehr als bei kleineren. Allerdings sind Fehler bei kleineren Konten nicht selten mit dem Totalverlust verbunden, bei größeren nur schmerzhaft.
  • Psychische Belastung ist größer, sofern man sich an die Kontogröße noch nicht gewöhnt hat.

250.000€

  • gute Diversifikation möglich
  • größere Stopps
  • prozentuale kleine DrawDowns
  • gutes Positionsmanagement (Teilpositionen)
  • Portfolio Trading um den Drawdown zu reduzieren. Also gegenläufige Positionen erlauben Verlusttrades schneller zu kompensieren.
  • – Fehler werden noch teurer. Logisch, große Konten, teure Fehler.
  • – die psychische Belastung wird größer. Aber alles eine Frage der Übung.
  • – Mehraufwand aufgrund mehrerer Positionen

Hier seht ihr mal einen Vergleich der verschiedenen Kontogrößen und die Auswirkung auf die mögliche, aushaltbare Verlustserie bei gleichbleibender StopLoss-Größe von 500€

Natürlich würden wir bei größeren Konten auch den Einsatz erhöhen. Diese Tabelle soll nur verdeutlichen, dass wir mit großen Konten besser justieren können und das Risiko verkleinern.

Was ist nun die sinnvollste Kontogröße um zu starten?

Aus unserer Erfahrung heraus können wir nur sagen, dass ein kleines Konto schwieriger ist, groß zu traden. Fehler sind folgenreicher, die DrawDowns sind prozentual viel größer und die fehlende Diversifikationsmöglichkeiten machen uns zusätzlich das Trading schwer. Wir haben dennoch mehrfach bewiesen, dass man auch kleine Konten ab 10.000€ groß traden kann. Und es ist psychisch besser zu verkraften, wenn es doch im Totalverlust enden sollte. Ganz anders dagegen bei einem mittleren Konto. Einen Betrag von über 50.000 $ zu verlieren ist für die meisten Menschen wohl sehr belastend. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes eben auch viel geringer aufgrund der zu verkraftenden höheren Verlustserie und der Möglichkeit der Diversifikation.

Heute gibt es bereits eine Vielzahl an Mini- und Micro-Futures, welche uns theoretisch schon mit kleinen Konten starten lassen können, ohne dass wir dabei die Risiken erhöhen müssen. Doch lockt diese Möglichkeit auch viele angehende Trader in den Markt, welche noch nicht die nötige Erfahrung haben und speziell deswegen eine kleinere Summe wählen. Mit einem kleinen Konto zu starten und dafür auf Mini-Futures zu setzen, ersetzt keine fundierte Ausbildung.

Willst du nur ein bisschen zocken oder ein ernstes Business starten?

Es spricht ja nichts dagegen sein Geld als Zeitvertreib an der Börse zu verzocken. Genauso könnte man ins Casino gehen, wenn lediglich der kurzweilige Spaß und Kick das Ziel ist.

Will man es jedoch richtig angehen und betrachtet das Trading als ein Geschäft, dann sollte man es auch so behandeln. Dazu gehört zuallererst eine fundierte Ausbildung, eine profitable Strategie und das nötige Trading-Kapital.

  • Ausbildung: Wie in früheren Videos bereits erwähnt, ist eine Ausbildung keine Voraussetzung um direkt mit Echtgeld an der Börse zu starten. Um jedoch langfristig erfolgreich zu sein und sein Tradingkapital zu vermehren, schon! Die Einstiegsbarrieren sind gering, was viele angehende Trader motiviert direkt mit Echtgeld zu starten. Dieser Fehler wird an der Börse immer bestraft. Wie immer im Leben kann man nur langfristig erfolgreich sein, wenn man sein Handwerk entsprechend erlernt. Da macht die Börse leider keine Ausnahme.
  • Profitable Strategie: Eine Ausbildung ist das Fundament des Tradings. Doch ohne eine gute Strategie kann man darauf leider nichts bauen. Will man ein schönes Mauerwerk haben, muss man sich eine Strategie erarbeiten bzw. eine erprobte Strategie von jemanden erlernen.
  • Kapital: Sind die ersten beiden Punkte erfüllt, geht es um die richtige Kontogröße. Wenn möglich sollte diese einem mittelgroßen Konto entsprechen, damit das Trading Geschäft auch entsprechende Früchte trägt, Spaß macht und sich der Zinseszinseffekt stärker entfalten kann.

Vergleichen wir das Trading mal mit einem physischem Geschäft:

Will man z.B. ein kleines Geschäft, einen Kiosk oder Bäckerei aufmachen, dann muss man Know How, eine Strategie und das Geld verfügbar haben. Man würde nicht auf die Idee kommen mit 2-5 tausend € zu starten, ganz ohne Plan, das würde nicht funktionieren.

Insbesondere die Kapitalisierung ist ein wichtiger Punkt. Wenn jetzt der Kiosk-Betreiber nicht genug Geld in sein Geschäft investiert, ist es vermutlich nicht konkurrenzfähig. Er kann keine Durststrecke verkraften und würde deutlich wahrscheinlicher pleite gehen, als wenn er stark kapitalisiert und mit einem guten Plan an die Sache heran geht. Bei der Börse ist es genauso.

Vorteile von großen Konten

  • Mehrere Positionen gleichzeitig traden, ohne Risiken zu erhöhen. Somit kann das Konto schneller wachsen und das Gesamtziel schneller erreicht werden.
  • Mehr Trade-Gelegenheiten aufgrund von größeren, verkraftbaren Stopps. Bei kleinen Konten werden nur wenige Trades das Risiko-Management bestehen.
  • Fehler werden verziehen und löschen das Konto nicht gleich aus
  • viel kleinere prozentuale DrawDowns
  • Zinseszinseffekt kann sich schneller entfalten
  • Verlustserie darf länger ausfallen, ohne das Konto zu gefährden.

Insbesondere geringe Drawdown und der Zinsenszinseffekt entfalten sich viel stärker bei einem gut kapitalisierten Konto. Da wir nicht Monopoli mit Spielgeld spielen, sondern ein Vermögen aufbauen, sollten wir das Tradingbusiness mit einem gut kapitalisierten Konto starten.

Jetzt zu der Frage die sich wohl die meisten schon mal gestellt haben. Wann hast du die eine Million erreicht? Lass uns mal reich rechnen:

InsiderWeek hat die Million auf dem Pro-Account noch nicht erreicht, dieses steht derzeit gerade bei etwa 600.000€, dennoch können wir eine realistische Hochrechnung anstellen. Auch wenn das Konto bisher im Schnitt eine Performance von 77% im Jahr erreichen konnte, so sollten wir einen Durchschnittswert von 50% anpeilen. Die ersten Jahre, wenn das Konto noch kleiner ist, ist der prozentuale Zuwachs höher, als wenn das Konto bereits 6 stellig ist.

Es ist zwar nicht gut über ungelegte Eier zu reden, dennoch ist davon auszugehen, dass InsiderWeek das Ziel der ersten Million wohl spätestens innerhalb der nächsten 2 Jahre erreichen wird. Von 14.000 $ auf 1 Million $ in unter 10 Jahren wäre auf jeden Fall ein stolzes Ergebnis.

Schauen wir mal in die Tabelle um die verschiedenen Kontogrößen zu vergleichen:

Fazit

Neben den bereits genannten Vorteilen die ein großes Konto bietet, bringt es einen auch noch deutlich schneller ans Ziel der ersten Million. Schon 5.000€ mehr Anfangskapital kann die Zeit um mehr als ein Jahr verkürzen die Million zu erreichen. Wie du siehst, kann der Traum auch mit einem kleinem Konto von 5.000€ gelingen. Deutlich schneller geht es aber mit größeren Konten.

Nun hoffe ich, dass auch du hungrig geworden bist auf die Million! 🙂 Es bedarf neben den zuvor genannten Voraussetzungen noch Geduld und Disziplin, dann ist das Ziel auch erreichbar, das beweist InsiderWeek jede Woche.

Falls du nicht weißt, wo du starten sollst, dann schau doch mal unter dem Video in die Infobox. Dort ist ein Link zur kostenlosen Grundausbildung. (oder unter dem Artikel) Einen Schritt nach dem anderen! Dann wirst du das Gesamtziel unweigerlich erreichen. Bist du nun motiviert? Dann zeig es mir mit einem Like! Vielen Dank und bis zum nächsten Video.

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Über den Autor

Karl-Heinz (Charlie) Ramer kommt ursprünglich aus der IT, wo er als freiberuflicher Dozent, Programmierer und System-Admin tätig war. Zu InsiderWeek fand er über einen Bekannten, nachdem er als Daytrader harten Schiffbruch erlitten hatte. Mit der Strategie von Max konnte er schließlich erstmals Erfolge vorweisen.

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