Ölpreis legt zu angesichts geopolitischer Spannungen im Nahen Osten
KI-Sentiment-Score auf Basis von 25 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Preis für WTI-Rohöl stieg am Mittwoch auf 82,45 US-Dollar pro Barrel. Händler reagierten auf Berichte über gestörte Tankerrouten im Roten Meer.
Marktteilnehmer beobachten die Lage vor der Veröffentlichung der FOMC-Protokolle am Abend. Die Protokolle könnten Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Zinspolitik liefern.
Brent-Rohöl notierte bei 84,90 US-Dollar je Barrel. Die Differenz zum WTI-Kontrakt blieb bei rund 2,45 US-Dollar.
Analysten der Commerzbank verwiesen auf anhaltende geopolitische Spannungen. Diese führten zu einer Reduzierung der verfügbaren Tankerkapazität um etwa 8 Prozent.
Die US-EIA meldete für die Vorwoche einen Lagerabbau von 4,2 Millionen Barrel. Die Zahl lag über den Erwartungen von 3,1 Millionen Barrel.
Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar-Index bei 104,25 Punkten. Ein stärkerer Dollar könnte künftige Ölkäufe für Nicht-Dollar-Länder verteuern.
Die Volatilität des WTI-Kontrakts lag bei 28 Prozent annualisiert. Das Niveau entspricht dem Durchschnitt der letzten drei Monate.
Marktteilnehmer warten auf weitere Daten zur US-Inflation am Donnerstag. Diese könnten die Erwartungen an eine Zinssenkung im September beeinflussen.
WTI steigt auf 82,45 USD durch Schifffahrtsrisiken vor FOMC-Protokollen.
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