Ölpreis unter Druck durch Nachfragesorgen und Fed
KI-Sentiment-Score auf Basis von 26 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Preis für WTI-Rohöl fiel am Mittwoch auf ein neues Mehrwochen-Tief. Händler reagierten auf schwächere Konjunkturdaten aus China und Europa sowie auf Aussagen von Fed-Vertretern zu möglichen Zinssenkungen.
Brent-Rohöl notierte bei 74,20 US-Dollar pro Barrel, WTI bei 70,80 US-Dollar. Beide Kontrakte haben damit seit Anfang Oktober mehr als sechs Prozent verloren.
Die EIA meldete einen unerwartet starken Anstieg der US-Rohölvorräte um 5,8 Millionen Barrel. Gleichzeitig sank die Nachfrage nach Benzin in den USA saisonal bedingt.
Marktteilnehmer beobachten nun die bevorstehende OPEC+-Sitzung am 2. Dezember. Eine mögliche Verlängerung der Förderkürzungen gilt als wahrscheinlich, reicht jedoch derzeit nicht aus, um den Preisdruck zu stoppen.
Technisch gesehen liegt die nächste Unterstützung für WTI bei 69,50 US-Dollar. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte weitere Verluste bis 67 US-Dollar auslösen.
WTI-Rohöl unter Druck durch schwache Nachfrage und steigende US-Vorräte.
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