API-Daten zeigen weiteren Rückgang der US-Ölbestände bei schwächerem Hormuz-Verkehr
KI-Sentiment-Score auf Basis von 26 Meldungen (3-Tage-Ø)
Die American Petroleum Institute meldete für die Woche bis zum 3. Januar einen Rückgang der Rohölvorräte um 3,2 Millionen Barrel. Die Markterwartung lag bei einem Anstieg von 0,5 Millionen Barrel.
Der API-Bericht zeigte zudem einen Rückgang der Benzinbestände um 1,8 Millionen Barrel. Die Destillatvorräte sanken um 2,1 Millionen Barrel.
Parallel dazu verzeichneten Marktteilnehmer eine Verlangsamung des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus. Die tägliche Durchflussmenge lag in den ersten Januartagen bei 19,4 Millionen Barrel, nach durchschnittlich 20,8 Millionen Barrel im Dezember.
Die Kombination aus sinkenden US-Vorräten und geringeren Exportströmen aus der Golfregion stützt die Preise. Brent-Rohöl notierte am Donnerstag bei 78,40 Dollar je Barrel, WTI bei 74,90 Dollar.
Die offiziellen EIA-Daten werden am Mittwoch um 16:30 Uhr MEZ erwartet. Analysten rechnen mit einem Lagerabbau von 1,9 Millionen Barrel.
Am Terminmarkt stieg das Open Interest für WTI-Futures auf 1,82 Millionen Kontrakte. Das COT-Report vom Freitag zeigte eine leichte Zunahme der Netto-Long-Positionen von Geldmanagern.
Die geopolitische Lage im Roten Meer bleibt angespannt. Die Houthis setzten ihre Angriffe auf Handelsschiffe fort, was die Frachtraten für Tanker weiter erhöht.
Für die kommenden Wochen bleibt die Entwicklung der chinesischen Importe entscheidend. Die Raffinerieauslastung in China lag im Dezember bei 76,8 Prozent, nach 78,4 Prozent im Vormonat.
Sinkende US-Vorräte und geringere Hormus-Ströme stützen Rohölpreise.
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