Energiemarkt: Trump setzt auf schnellere Entlastung an der Zapfsäule
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Donald Trump hat die Ölbranche aufgefordert, die Benzinpreise schneller zu senken. In einer Rede in Houston kritisierte er die anhaltend hohen Margen der Raffinerien und kündigte an, regulatorische Hürden für neue Bohrungen zu reduzieren.
Die Rohölpreise reagierten mit leichten Verlusten. Brent notierte bei 76,40 US-Dollar je Barrel, WTI bei 72,85 Dollar. Händler sehen in den Ankündigungen ein Signal für höhere Fördermengen in den kommenden Monaten.
Branchenvertreter verwiesen auf bestehende Lagerbestände und saisonale Nachfrage. Analysten der Bank of America erwarten für das zweite Quartal eine leichte Angebotsausweitung, falls die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
Die US-Raffinerien arbeiten derzeit mit einer Auslastung von 92 Prozent. Eine weitere Steigerung der Verarbeitungskapazität könnte die Margen für Benzin und Diesel zusätzlich unter Druck setzen.
Marktteilnehmer beobachten zudem die Entwicklung der strategischen US-Ölreserven. Trump hatte bereits früher eine Auffüllung der Reserven bei niedrigeren Preisen angekündigt.
Trump fordert niedrigere Benzinpreise und signalisiert höhere US-Fördermengen.
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