Industrielle Nachfrage stützt Silberpreis trotz schwankender Konjunkturdaten
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Der Silberpreis zeigt in den letzten Handelstagen eine deutliche Reaktion auf verbesserte Erwartungen an den ISM-Einkaufsmanagerindex. Marktteilnehmer interpretieren die Daten als Hinweis auf eine anhaltende industrielle Erholung in den USA.
Analysten beobachten insbesondere die Nachfrage aus den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und Automobilindustrie. Diese Sektoren gelten als wichtige Treiber für den industriellen Silberverbrauch.
Im Vergleich zu Gold weist Silber eine höhere Beta gegenüber Konjunkturdaten auf. Positive Überraschungen beim ISM-Index führten in der Vergangenheit häufig zu überproportionalen Kursgewinnen bei Silber.
Technische Analysten sehen den Preis oberhalb von 31,50 US-Dollar als stabilisiert an. Ein nachhaltiger Anstieg über 32,80 US-Dollar könnte weitere Kauforders auslösen.
Die Volumina an der COMEX sind in den letzten Wochen leicht gestiegen, was auf eine wachsende Beteiligung institutioneller Investoren hindeutet. Gleichzeitig bleibt das Open Interest auf erhöhtem Niveau.
Fundamental bleibt das Angebot aus Minen und Recycling begrenzt. Mehrere große Produzenten haben ihre Jahresziele zuletzt nach unten korrigiert.
Marktbeobachter erwarten in den kommenden Wochen weitere Impulse durch US-Konjunkturdaten und die Entwicklung der globalen Industrieproduktion.
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