Technische Signale und Zyklenanalyse stützen Silberpreis
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Die Silber-Futures haben in den vergangenen Wochen eine enge Handelsspanne zwischen 30,50 und 32,20 Dollar gebildet. Analysten beobachten dabei das Zusammentreffen mehrerer zyklischer Indikatoren, die in der Vergangenheit häufig mit stärkeren Kursbewegungen einhergingen.
Ein zentraler Faktor ist die 40-Wochen-Zykluslinie, die seit Mitte 2024 nach oben zeigt. Gleichzeitig nähert sich der 20-Wochen-Zyklus einer Tiefphase, was in Kombination oft zu beschleunigten Aufwärtsbewegungen geführt hat. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 58 und signalisiert noch keine überkaufte Situation.
Auf der Angebotsseite berichten Minenbetreiber von anhaltenden Verzögerungen bei neuen Projekten in Peru und Mexiko. Die Lagerbestände an der Comex sind seit Jahresbeginn um 18 Prozent gesunken. Gleichzeitig bleibt die industrielle Nachfrage aus der Solar- und Elektrofahrzeugbranche stabil.
Am Optionsmarkt deuten steigende Open-Interest-Zahlen bei Calls mit Strike-Preisen über 34 Dollar auf eine wachsende Erwartung höherer Kurse hin. Der COT-Report der CFTC zeigt, dass spekulative Netto-Long-Positionen zwar zugenommen haben, jedoch noch deutlich unter den Höchstständen von 2021 liegen.
Sollte Silber nachhaltig über 32,50 Dollar ausbrechen, sehen Charttechniker das nächste Kursziel bei 33,80 Dollar. Ein Rückgang unter 30,80 Dollar würde hingegen das aktuelle Aufwärtsszenario infrage stellen.
Die Volatilität gemessen am 20-Tage-Durchschnitt liegt bei 1,8 Prozent und damit unter dem langjährigen Mittelwert. Dies deutet auf eine bevorstehende Ausweitung der Schwankungsbreite hin, ohne dass bereits eine Richtung feststeht.
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