Rohöl notiert tiefer nach Rückgang der Hormus-Spannungen
KI-Sentiment-Score auf Basis von 26 Meldungen (3-Tage-Ø)
Brent-Rohöl fiel am Dienstag um rund 1,2 Prozent auf 81,40 US-Dollar je Barrel. WTI notierte bei 76,85 Dollar und verlor damit 1,4 Prozent.
Marktteilnehmer beobachten seit Tagen die Lage in der Straße von Hormus. Nach Angaben von Schifffahrtskreisen hat sich der Verkehr durch die Meerenge weitgehend normalisiert. Iranische Behörden hatten zuvor keine weiteren Einschränkungen angekündigt.
Die OPEC+ fördert derzeit 40,46 Millionen Barrel pro Tag. Analysten von Goldman Sachs rechnen für das vierte Quartal mit einem Angebotsüberschuss von 1,2 Millionen Barrel täglich, falls die Förderkürzungen nicht verlängert werden.
Die US-EIA meldete für die vergangene Woche einen Anstieg der Rohölbestände um 4,2 Millionen Barrel. Die Raffinerieauslastung lag bei 89,3 Prozent.
Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar-Index bei 104,35 und stützte damit die Preise für auf Dollar lautende Rohstoffe nur begrenzt. Händler erwarten vor der nächsten Fed-Sitzung keine aggressiven Zinssenkungen.
Technische Indikatoren zeigen für Brent einen Widerstand bei 83,20 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte weitere Verkäufe auslösen.
Ölpreise fallen, da Spannungen in der Straße von Hormus nachlassen.
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