Angebotsanstieg drückt Rohölnotierungen
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Die aktuellen Ölpreise zeigen eine klare Abwärtsbewegung. Brent-Rohöl notierte zuletzt bei 68,40 USD je Barrel, WTI bei 66,10 USD. Die Entwicklung wird vor allem durch ein wachsendes globales Angebot bestimmt.
OPEC+ hat die Förderkürzungen schrittweise zurückgefahren. Saudi-Arabien und weitere Mitglieder erhöhen die Produktion seit Juni 2026. Gleichzeitig steigen die US-Schieferölfördermengen auf neue Rekordwerte von über 13,5 Millionen Barrel pro Tag.
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und mögliche Lieferunterbrechungen aus Russland werden derzeit vom Markt kaum eingepreist. Analysten sehen die physischen Angebotszahlen als dominierenden Faktor.
Die Lagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche um 2,1 Millionen Barrel gestiegen. Die Nachfrage in China bleibt unter den Erwartungen des ersten Quartals 2026.
Technische Indikatoren zeigen eine Abwärtsbewegung unter dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Ein weiterer Test der Marke von 65 USD für WTI wird von Händlern nicht ausgeschlossen.
Die nächsten EIA-Wochendaten werden am 15. Juli 2026 erwartet und könnten weitere Hinweise auf das Angebots- und Nachfragegleichgewicht liefern.
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