Rohöl korrigiert nach unten, technische Marken im Fokus
KI-Sentiment-Score auf Basis von 25 Meldungen (3-Tage-Ø)
Die Ölpreise setzten ihren Rückgang fort, nachdem zusätzliche Fördermengen aus mehreren Produktionsländern den Markt erreichten. Brent-Rohöl notierte zuletzt bei 72,40 US-Dollar je Barrel und verlor damit innerhalb von fünf Handelstagen rund 4 Prozent.
Die US-Energiebehörde EIA meldete einen Anstieg der kommerziellen Rohölbestände um 3,2 Millionen Barrel in der vergangenen Woche. Gleichzeitig erhöhten Produzenten in Nordamerika und dem Nahen Osten die Ausbringung, was das globale Angebot weiter ausweitete.
Technische Analysten beobachten derzeit das Niveau von 71,80 US-Dollar bei Brent. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte weitere Abgaben in Richtung 70,00 US-Dollar auslösen. Auf der Oberseite bildet das 50-Tage-Durchschnitt bei 74,60 US-Dollar einen ersten Widerstand.
Marktteilnehmer warten auf die nächsten Daten zur US-Ölproduktion sowie auf Signale aus China zur Nachfrageentwicklung. Bis dahin bleibt die Stimmung am Terminmarkt verhalten.
Die Volatilität hat in den vergangenen Tagen zugenommen, wobei Optionsmärkte auf moderate Preisschwankungen in den nächsten Wochen preisen. Händler positionieren sich derzeit eher defensiv.
Rohöl korrigiert nach unten, steigendes Angebot belastet die Preise.
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