Rohölpreise ziehen an nach neuer Spannung im Mittleren Osten
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Die Futures auf Brent-Rohöl stiegen bis 08:20 GMT um 1,4 Prozent auf 86,45 US-Dollar pro Barrel. WTI-Futures legten 1,6 Prozent zu und notierten bei 82,90 Dollar.
Marktteilnehmer reagierten auf Meldungen über erhöhte militärische Aktivitäten zwischen Israel und iranischen Verbündeten. Die Spannungen haben sich in den vergangenen 24 Stunden erneut verschärft.
Analysten der Commerzbank verwiesen auf eine mögliche Unterbrechung von Tanker-Routen durch die Straße von Hormus. Etwa 20 Prozent des globalen Ölhandels passieren diese Route täglich.
Die OPEC+ Produktionskürzungen bleiben weiterhin in Kraft. Saudi-Arabien hat angekündigt, die freiwilligen Kürzungen bis September aufrechtzuerhalten.
Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar-Index bei 104,30 Punkten. Ein stärkerer Dollar wirkt normalerweise preisdruckend auf Rohstoffe, wurde hier jedoch von den geopolitischen Faktoren überlagert.
Die nächsten wichtigen Daten für den Ölmarkt sind die US-Lagerbestände des EIA am Mittwoch sowie die OPEC-Marktbericht am Donnerstag.
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