Teheran droht mit Konsequenzen bei Sanktionen, Händler reagieren zurückhaltend
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Die jüngsten Aussagen iranischer Vertreter haben die Spannungen im Ölmarkt erneut erhöht. Teheran signalisierte, dass weitere Sanktionen oder militärische Drohungen zu einer Reduzierung der Ölexporte führen könnten.
Brent-Rohöl notierte zuletzt bei 78,40 US-Dollar pro Barrel, WTI bei 74,90 Dollar. Die Handelsvolumina blieben unterdurchschnittlich, da viele Marktteilnehmer auf weitere Entwicklungen warten.
Analysten weisen darauf hin, dass Iran derzeit etwa 3,4 Millionen Barrel pro Tag fördert. Ein möglicher Exportrückgang von 500.000 Barrel würde die globale Angebotslage spürbar verändern.
Die OPEC+ hat bislang keine Anpassung der Produktionsquoten angekündigt. Saudi-Arabien und Russland halten an der Strategie fest, schrittweise Förderkürzungen zurückzunehmen.
Marktteilnehmer beobachten zudem die US-Lagerbestände. Ein unerwarteter Anstieg könnte den Preisdruck weiter erhöhen. Die nächste EIA-Veröffentlichung wird am Mittwoch erwartet.
Technische Indikatoren zeigen für Brent eine neutrale bis leicht negative Tendenz. Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 79,20 Dollar und fungiert als Widerstand.
Geopolitische Risiken bleiben der dominierende Faktor. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen, könnte eine kurzfristige Preisspitze über 82 Dollar möglich sein.
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