Nächste Goldbewegung hängt von Lohnstatistik und Verhandlungen ab
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Der Goldpreis notierte zuletzt bei 2.650 US-Dollar je Feinunze und zeigte sich vor der Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen wenig bewegt.
Marktteilnehmer erwarten am Freitag die Nonfarm-Payrolls für Oktober. Ein schwächeres Ergebnis könnte die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen der Federal Reserve erhöhen und damit den Goldpreis stützen.
Gleichzeitig laufen in Wien indirekte Gespräche zwischen den USA und Iran über das Atomabkommen. Fortschritte könnten geopolitische Risikoprämien im Rohstoff reduzieren.
Technisch bewegt sich Gold innerhalb einer engen Spanne zwischen 2.630 und 2.680 Dollar. Ein Ausbruch über 2.680 Dollar würde charttechnisch Raum bis 2.720 Dollar eröffnen.
Am Devisenmarkt notiert der US-Dollar-Index bei 104,20 und zeigt sich ebenfalls abwartend. Ein schwächerer Dollar würde Gold zusätzlich begünstigen.
Institutionelle Investoren haben in den vergangenen Wochen ihre Netto-Long-Positionen in Gold-Futures leicht reduziert, wie aus den aktuellen CFTC-Daten hervorgeht.
Die physische Nachfrage aus Asien bleibt stabil. In Indien und China wurden in den letzten vier Wochen insgesamt 85 Tonnen Gold importiert.
Die Volatilität, gemessen am 30-Tage-VIX für Gold, liegt bei 13,5 Prozent und damit unter dem langjährigen Durchschnitt.
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