Goldpreis schwankt zwischen geldpolitischen Hoffnungen und Kriegsrisiken
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Der Goldpreis notierte am 10. Juli 2026 bei etwa 2.340 US-Dollar pro Feinunze. Händler beobachten die Erwartungen an eine Zinssenkung der Federal Reserve im September.
Gleichzeitig stützen Unsicherheiten im Nahen Osten und die Eskalation in der Ukraine die Nachfrage nach dem Edelmetall als Absicherung.
Analysten der Commerzbank verwiesen auf eine anhaltende Käuferpräsenz von Zentralbanken, insbesondere aus Asien. Die physische Nachfrage aus Indien und China blieb stabil.
Am Terminmarkt zeigte der CFTC-Report vom 8. Juli einen leichten Rückgang der Netto-Long-Positionen spekulativer Händler. Dennoch überwiegen die langfristigen Käufe institutioneller Investoren.
Technisch bewegt sich Gold innerhalb einer Seitwärtsrange zwischen 2.310 und 2.370 Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über 2.370 Dollar könnte weitere Käufe auslösen.
Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar-Index bei 104,8 Punkten. Ein schwächerer Dollar würde Gold zusätzlich stützen.
Marktteilnehmer warten auf die nächsten US-Inflationsdaten und die Fed-Protokolle am 31. Juli für weitere Hinweise zur geldpolitischen Ausrichtung.
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