Bärenmarkt bei Gold setzt sich durch anhaltende Inflationsdaten fort
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat am Montag erneut nachgegeben und notiert derzeit bei 2654 US-Dollar je Feinunze. Die jüngsten Verbraucherpreisdaten aus den Vereinigten Staaten lagen über den Erwartungen und stützen die Annahme, dass die Federal Reserve ihren restriktiven Kurs länger beibehalten wird.
Technische Indikatoren zeigen eine klare Abwärtsbewegung. Der Kurs hat die 50-Tage-Linie nach unten durchbrochen und nähert sich der 100-Tage-Linie bei 2638 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch unter dieses Niveau würde weitere Verluste bis 2610 Dollar eröffnen.
Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar Index bei 104,8 Punkten fest verankert. Ein starker Dollar erhöht die Kosten für goldhaltige Anlagen außerhalb der USA und dämpft die Nachfrage zusätzlich.
Marktteilnehmer beobachten nun die am Mittwoch anstehenden Daten zum Erzeugerpreisindex. Sollten diese ebenfalls über den Prognosen liegen, dürfte der Abwärtsdruck auf Gold anhalten. Analysten rechnen mit einer weiteren Konsolidierung unterhalb von 2700 Dollar in den kommenden Wochen.
Physische Nachfrage aus Asien zeigt sich derzeit verhalten. Importzahlen aus Indien und China liegen unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig reduzieren ETF-Investoren ihre Bestände zum dritten Mal in Folge.
Die Volatilität gemessen am GVZ-Index ist auf 15,8 Punkte gesunken, was auf eine eher einseitige Marktrichtung hindeutet. Händler positionieren sich verstärkt auf der Short-Seite, wie die jüngsten CFTC-Daten zeigen.
Zusammenfassend bleibt die fundamentale und technische Lage für Gold angespannt. Solange keine deutliche Abschwächung der US-Inflation oder geopolitische Eskalationen eintreten, wird der Preis voraussichtlich weiter unter 2700 Dollar bleiben.
Gold zeigt klare Abwärtsdynamik nach über den Erwartungen liegenden US-Inflationsdaten.
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