Inflationserwartungen beeinflussen Gold-Positionierung vor CPI
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Der Goldpreis bewegt sich am 14. Juli 2026 in einer engen Handelsspanne. Händler richten den Fokus auf die am folgenden Tag erscheinenden US-Verbraucherpreisdaten.
Die Inflationserwartungen beeinflussen derzeit die realen Renditen und damit die Positionierung am Goldmarkt. Analysten beobachten die Entwicklung der 10-jährigen realen Treasury-Rendite genau.
Ein höher als erwartetes CPI-Ergebnis könnte die realen Zinsen stützen und damit kurzfristig belastend für Gold wirken. Umgekehrt würde ein schwächeres Ergebnis die Erwartungen auf Zinssenkungen der Federal Reserve stützen.
Die Commerzbank verweist in ihrer Morgenmitteilung auf unveränderte Netto-Long-Positionen von Spekulanten am Gold-Terminmarkt. Die Daten der CFTC werden am Freitag veröffentlicht.
Am Devisenmarkt notiert der Dollar-Index bei 98,40 Punkten. Der Euro liegt bei 1,0885 Dollar.
Marktteilnehmer rechnen mit einer Kerninflation von 0,2 Prozent im Monatsvergleich. Die Gesamtinflation wird bei 0,3 Prozent erwartet.
Technische Unterstützung für Gold liegt bei 2.380 Dollar je Feinunze. Der Widerstand wird bei 2.420 Dollar gesehen.
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