Arbeitsmarkt und Realzinsen bestimmen Goldausblick
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis notierte am Donnerstag bei 2.675 US-Dollar pro Feinunze. Marktteilnehmer warten auf die Veröffentlichung der US-Nonfarm-Payrolls am Freitag.
Stärkere Beschäftigungsdaten könnten die Erwartungen an eine weniger lockere Zinspolitik der Federal Reserve stützen. Dies würde tendenziell zu höheren Realzinsen führen und Gold belasten.
Die Rendite 10-jähriger inflationsgeschützter US-Staatsanleihen stieg in der vergangenen Woche auf 2,35 Prozent. Höhere Realzinsen erhöhen die Opportunitätskosten für Goldbesitz.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index bei 109,20 Punkten. Ein festerer Dollar wirkt ebenfalls preisdruckend auf Gold.
Analysten erwarten für Dezember einen Beschäftigungszuwachs von 180.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote soll bei 4,2 Prozent liegen.
Sollten die Daten deutlich von den Erwartungen abweichen, ist mit erhöhter Volatilität an den Metallmärkten zu rechnen. Gold-Futures zeigen derzeit ein leichtes Contango.
Technisch liegt die nächste Unterstützung bei 2.640 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte weitere Abgaben auslösen.
Gold vor NFP: Daten und Realzinsen entscheiden über weitere Richtung.
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