US-Iran-Verhandlungen in Genf belasten Goldpreis nur leicht
KI-Sentiment-Score auf Basis von 17 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis notiert am Freitag bei rund 2652 USD je Feinunze. Händler beobachten die laufenden Gespräche zwischen US- und iranischen Vertretern in Genf.
Die Verhandlungen betreffen vor allem die Freigabe eingefrorener iranischer Mittel und mögliche Lockerungen bei Ölexporten. Ein Durchbruch könnte die geopolitische Risikoprämie im Gold reduzieren.
Technisch liegt der nächste Widerstand bei 2675 USD. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde den Weg zu 2620 USD öffnen. Die 50-Tage-Linie verläuft aktuell bei 2638 USD und dient als kurzfristige Unterstützung.
Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar gegenüber dem Euro bei 1,085 stabil. Ein schwächerer Dollar würde Gold zusätzlich stützen, während steigende US-Renditen den Edelmetallpreis belasten.
Marktteilnehmer warten auf die nächsten US-Arbeitsmarktdaten am Dienstag. Diese könnten Hinweise auf den weiteren Kurs der Federal Reserve geben und damit auch die Richtung für Gold bestimmen.
Physische Nachfrage aus Asien bleibt verhalten. In Indien und China liegen die Prämien weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt.
US-Iran-Gespräche in Genf sorgen für abwartende Haltung am Goldmarkt.
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