Gold-Test vor CPI-Daten: Warum September-Fed-Preisgestaltung wichtiger als Juli ist
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Der Goldpreis liegt am 10. Juli 2026 bei 3342 Dollar je Feinunze. Händler richten den Blick auf die CPI-Zahlen des US-Arbeitsministeriums.
Marktteilnehmer preisen für September eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Leitzinssenkung der Fed ein als für die Sitzung im Juli. Die Terminkontrakte zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent für eine Senkung im September.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe liegt bei 4,32 Prozent. Der Dollar-Index notiert bei 98,45. Beide Faktoren beeinflussen die Goldnachfrage außerhalb der USA.
Analysten erwarten einen Anstieg des CPI um 0,2 Prozent im Monatsvergleich. Der Kern-CPI soll um 0,3 Prozent zulegen. Die Jahresrate des Gesamt-CPI wird bei 2,6 Prozent gesehen.
Ein schwächer als erwarteter CPI-Wert könnte die Wahrscheinlichkeit einer September-Senkung weiter erhöhen. Ein stärkerer Wert würde die Erwartungen dämpfen.
Die Comex-Gold-Futures mit Fälligkeit im August notieren bei 3345 Dollar. Das Open Interest liegt bei 412000 Kontrakten.
Physische Nachfrage aus Asien bleibt stabil. Die Shanghai Gold Exchange verzeichnete in der Vorwoche einen Umsatz von 98 Tonnen.
Die Europäische Zentralbank hält ihren Leitzins bei 2,15 Prozent. Die Bank of Japan signalisiert weitere Beobachtung der Lohnentwicklung.
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