Goldpreis unter Druck – Potenzial nach oben noch vorhanden?
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche erneut nachgegeben und damit die dritte negative Woche in Folge verbucht. Zum Wochenschluss notierte das Edelmetall bei 2.618 US-Dollar je Feinunze und verlor damit rund 1,4 Prozent.
Hauptgrund für den Rückgang war die Stärke des US-Dollars sowie steigende Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury stieg auf über 4,1 Prozent und übte damit Druck auf den Goldpreis aus.
Technisch gesehen liegt der nächste Unterstützungsbereich bei 2.580 US-Dollar. Darunter wäre ein Test der 2.550-Dollar-Marke möglich. Auf der Oberseite bildet das Hoch vom Oktober bei 2.680 US-Dollar den ersten Widerstand.
Fundamentale Faktoren bleiben indes unterstützend. Die geopolitische Lage im Nahen Osten sowie anhaltende Käufe von Notenbanken stützen den längerfristigen Aufwärtstrend. Die chinesische Zentralbank hat ihre Goldreserven auch im September weiter aufgestockt.
Am Derivatemarkt zeigt sich eine leichte Abnahme der spekulativen Netto-Long-Positionen. Das deutet auf eine gewisse Skepsis unter kurzfristig orientierten Marktteilnehmern hin.
Die bevorstehenden US-Inflationsdaten und die Rede von Fed-Vertretern in der kommenden Woche werden entscheidend für die weitere Richtung sein. Ein schwächer als erwartetes Inflationsergebnis könnte den Goldpreis wieder nach oben treiben.
Insgesamt bleibt die Struktur des Goldmarktes intakt. Die aktuelle Konsolidierung wird von vielen Marktteilnehmern als gesunde Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends gesehen.
Gold notiert nach dritter Verlustwoche bei 2.618 USD, nächste Unterstützung bei 2.580 USD.
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