Goldpreis rutscht ab – Dollar-Stärke belastet Edelmetall
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis setzte seine Verluste am Freitag fort und notierte bei 2654 US-Dollar je Feinunze. Der US-Dollar-Index erreichte mit 103,80 Punkten den höchsten Stand seit Juli 2023.
Höhere US-Renditen erhöhen die Opportunitätskosten für Goldbesitzer. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,12 Prozent.
Technische Indikatoren zeigen eine schwache Marktstruktur. Der Kurs durchbrach die 50-Tage-Linie bei 2678 Dollar und bewegt sich nun in Richtung der 100-Tage-Linie bei 2631 Dollar.
Marktteilnehmer warten auf die nächsten US-Wirtschaftsdaten. Ein schwächerer als erwarteter Arbeitsmarktbericht könnte den Dollar wieder unter Druck setzen und Gold stützen.
Physische Nachfrage aus Asien blieb verhalten. In Indien und China lagen die Importe unter dem Vorjahresniveau.
ETF-Bestände verzeichneten den achten Abfluss in Folge. Der SPDR Gold Shares Trust verlor 4,2 Tonnen in der vergangenen Woche.
Am Optionsmarkt stieg die Nachfrage nach Put-Optionen mit Strike bei 2600 Dollar für Dezember. Das deutet auf Absicherungsgeschäfte hin.
Die Volatilität gemessen am GVZ-Index kletterte auf 15,8 Punkte, den höchsten Wert seit drei Wochen.
Analysten sehen kurzfristig weitere Abwärtsrisiken, solange der Dollar über 103 Punkten notiert. Eine nachhaltige Erholung würde einen Rückgang des Dollar-Index unter 102,50 erfordern.
Gold fällt unter Druck durch starken Dollar und gebrochene 50-Tage-Linie.
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