Nach starkem Januar-Run setzt Gold deutliche Korrektur fort
KI-Sentiment-Score auf Basis von 17 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat nach dem starken Anstieg zu Jahresbeginn eine deutliche Korrektur erlebt. Seit dem Hoch im Januar bei etwa 2.790 US-Dollar je Feinunze ist der Kurs um mehr als 28 Prozent gefallen.
Marktteilnehmer führen den Rückgang auf eine Kombination aus steigenden US-Realzinsen und einem stärkeren US-Dollar zurück. Die Rendite zehnjähriger inflationsgeschützter US-Staatsanleihen liegt derzeit bei 2,35 Prozent.
Technische Indikatoren zeigen, dass der Kurs unter wichtige gleitende Durchschnitte gefallen ist. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 2.480 US-Dollar fungiert nun als Widerstand.
Die offenen Positionen am COMEX sind seit Mitte März um rund 45.000 Kontrakte zurückgegangen. Dies deutet auf eine Reduzierung spekulativer Long-Positionen hin.
Zentralbankkäufe aus Asien haben sich zuletzt verlangsamt. Die People’s Bank of China hat im März keine weiteren Goldreserven gemeldet.
Am physischen Markt zeigt sich eine schwächere Nachfrage in Indien und China. Die Prämien für 999er Gold in Mumbai liegen derzeit bei 12 US-Dollar je Unze über dem Londoner Spotpreis.
Analysten erwarten, dass weitere US-Arbeitsmarktdaten und die Entwicklung der Treasury-Renditen den kurzfristigen Kursverlauf bestimmen werden.
Gold korrigiert nach Januar-Rally um 28 Prozent, technische Signale deuten auf weitere Schwäche hin.
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