Gold konsolidiert angesichts bevorstehender PCE-Zahlen und Fed-Erwartungen
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis notierte am Mittwoch in einer engen Handelsspanne. Marktteilnehmer warten auf die Veröffentlichung der Kern-PCE-Inflationsdaten aus den USA.
Die Daten gelten als wichtiger Indikator für die künftige Zinspolitik der Federal Reserve. Eine niedrigere als erwartete Inflationsrate könnte die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinssenkungen erhöhen.
Der Dezember-Kontrakt für Gold bewegte sich um 2.740 US-Dollar pro Feinunze. Analysten sehen in der aktuellen Phase eine Konsolidierung nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Wochen.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag bei 4,25 Prozent. Ein Rückgang der Renditen würde Gold als Nicht-Zinsanlage stützen.
Der US-Dollar-Index hielt sich über 104 Punkten. Ein schwächerer Dollar begünstigt in der Regel den Goldpreis.
Am Donnerstag werden die persönlichen Konsumausgaben ohne Nahrungsmittel und Energie veröffentlicht. Die Prognose liegt bei einem Anstieg von 0,3 Prozent im Monatsvergleich.
Einige Händler rechnen mit einer weiteren Zinssenkung der Fed im Dezember. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird derzeit auf etwa 75 Prozent geschätzt.
Physische Nachfrage aus Asien blieb verhalten. In Indien und China wurden keine größeren Einkäufe gemeldet.
Technisch liegt der Widerstand bei 2.760 Dollar. Eine nachhaltige Überschreitung könnte weitere Kursgewinne auslösen.
Unterstützung findet der Preis bei 2.720 Dollar. Ein Bruch dieser Marke würde den Weg Richtung 2.690 Dollar öffnen.
Die Volatilität bleibt vor den Daten erhöht. Viele Marktteilnehmer bevorzugen eine abwartende Haltung.
Gold konsolidiert vor PCE-Daten mit neutraler Tendenz.
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