Technische Marken bei Gold und Silber im Fokus der Händler
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Gold hat in der vergangenen Woche die Marke von 2650 Dollar unterschritten und notiert derzeit bei etwa 2615 Dollar. Die Bewegung folgt auf eine mehrmonatige Aufwärtsrallye, die durch Zinssenkungserwartungen der Fed und anhaltende geopolitische Spannungen getrieben wurde.
Silber zeigt ein ähnliches Bild. Der Preis pendelt um 30,80 Dollar und liegt damit knapp über der 30-Dollar-Schwelle, die im September mehrmals als Unterstützung diente. Analysten beobachten die Relative-Stärke-Indikatoren, die bei beiden Metallen in den überkauften Bereich vorgedrungen waren.
Am Terminmarkt verzeichnen die Spekulanten laut CFTC-Daten weiterhin hohe Netto-Long-Positionen. Eine Reduzierung dieser Positionen könnte kurzfristig zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen. Gleichzeitig liegen physische Nachfragezahlen aus Indien und China weiterhin über dem Vorjahresniveau.
Technische Händler nennen 2600 Dollar bei Gold und 30,20 Dollar bei Silber als nächste relevante Unterstützungszonen. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marken könnte das Kursziel auf 2550 beziehungsweise 29 Dollar verschieben. Oberhalb der aktuellen Kurse liegen Widerstände bei 2635 und 32 Dollar.
Die Volatilität gemessen am 14-Tage-ATR ist bei Gold auf 28 Dollar gestiegen. Dies deutet auf erhöhte Schwankungsbreiten hin, die sowohl für Long- als auch Short-Positionen erhöhte Risiken bedeuten. Optionsmärkte zeigen eine leichte Zunahme von Put-Positionen mit Verfall Ende Oktober.
Fundamentale Faktoren wie die Entwicklung der US-Staatsanleihenrenditen und der Dollar-Index bleiben entscheidend. Ein weiter steigender Dollar könnte die Erholungschance bei den Edelmetallen begrenzen.
Gold nähert sich Unterstützung bei 2600 Dollar, kurzfristig steigt die Wahrscheinlichkeit einer Gegenbewegung.
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