Vor US-Jobdaten: Goldpreis unter Einfluss von Renditen und Dollar
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis bewegte sich am Freitag in einer engen Spanne um 2.650 USD je Feinunze. Marktteilnehmer warten auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,05 Prozent. Ein höheres Zinsniveau erhöht die Opportunitätskosten für Goldbesitz.
Der US-Dollar-Index kletterte auf 101,80 Punkte. Ein stärkerer Dollar verteuert Gold für ausländische Käufer und dämpft die Nachfrage.
Die Erwartungen an die US-Nonfarm-Payrolls liegen bei rund 180.000 neuen Stellen. Eine Abweichung nach oben könnte die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen der Fed senken.
Technisch liegt die unmittelbare Unterstützung bei 2.635 USD. Ein Bruch darunter könnte den Weg zu 2.610 USD öffnen.
Der Widerstand wird bei 2.670 USD gesehen. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das Chartbild wieder aufhellen.
Im Wochendurchschnitt notiert Gold unverändert. Die Volatilität bleibt vor den Daten gering.
Zusätzliche Impulse könnten von den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ausgehen. Bisher blieben die Käufe von Zentralbanken jedoch konstant.
Die Commerzbank erwartet für das vierte Quartal einen Durchschnittspreis von 2.700 USD. Grundlage ist eine anhaltend hohe Nachfrage aus Asien.
Am Devisenmarkt notierte der Euro bei 1,1060 USD. Die EZB-Zinserwartungen blieben unverändert.
Gold neutral vor US-Arbeitsmarktdaten, Renditen und Dollar belasten leicht.
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