Schwache US-Beschäftigungszahlen senken Zinserhöhungserwartungen
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis stieg am Freitag nach der Veröffentlichung schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktdaten. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im September bei 254.000, während Analysten 270.000 erwartet hatten. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,1 Prozent.
Die Daten reduzierten die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen durch die Federal Reserve. Händler sehen nun eine höhere Chance für eine Senkung im November. Dies stützt die Nachfrage nach Gold als nicht verzinsliches Metall.
Technisch gesehen durchbrach der Goldpreis die Marke von 2.650 US-Dollar pro Unze. Der nächste Widerstand liegt bei 2.680 Dollar. Unterstützung findet der Kurs bei 2.620 Dollar.
In Europa notierte Gold bei 2.662 Dollar, ein Plus von 0,8 Prozent zum Vortag. Der Euro notierte bei 1,1075 zum US-Dollar.
Marktteilnehmer beobachten nun die weiteren Inflationsdaten der kommenden Woche. Diese könnten die Erwartungen an die Fed-Politik weiter beeinflussen.
Schwache US-Arbeitsdaten senken Zinserhöhungsrisiken und stützen Gold.
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