Goldpreis bleibt unter Druck und testet wichtige Marken
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis notierte am Freitag bei etwa 2585 USD je Feinunze und damit deutlich unter dem Niveau der Vorwoche. Technische Indikatoren wie der gleitende 50-Tage-Durchschnitt wurden nach unten durchbrochen.
Marktteilnehmer beobachten vor allem die Entwicklung der US-Zinsstrukturkurve. Sinkende Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stützten Gold in den vergangenen Wochen nur unzureichend. Gleichzeitig blieb die Nachfrage aus Asien hinter den Erwartungen zurück.
Am Optionsmarkt stieg das Volumen von Put-Optionen mit Strike-Preisen unter 2550 USD. Dies deutet auf eine zunehmende Absicherung gegen weitere Kursverluste hin. Analysten von mehreren Banken nannten als nächste relevante Unterstützungszone das Niveau von 2550 bis 2530 USD.
Auf der Angebotsseite meldete der World Gold Council für das dritte Quartal einen leichten Anstieg der Minenproduktion. Gleichzeitig reduzierte sich der ETF-Zufluss in physisch hinterlegte Goldfonds auf den niedrigsten Stand seit Juni.
Die Volatilität gemessen am GVZ-Index verharrte bei 14,5 Punkten und signalisiert damit eine eher ruhige Handelsspanne. Händler erwarten vor dem US-Verbraucherpreisindex am kommenden Dienstag eine enge Kursspanne zwischen 2570 und 2610 USD.
Fazit der technischen Analyse bleibt, dass Gold erst oberhalb von 2625 USD wieder eine nachhaltige Erholung signalisieren würde. Bis dahin dominiert die Suche nach einem tragfähigen Boden.
Gold bricht unter 2600 USD und signalisiert weiteren Abwärtsdruck bis 2550 USD.
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