Goldpreis rutscht Richtung Support, Unsicherheit im Hormus bleibt
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat in der jüngsten Handelssitzung weiter nachgegeben und nähert sich einer zentralen technischen Unterstützung bei 2.630 US-Dollar je Feinunze. Trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten und der Unsicherheit über mögliche Störungen der Öltransporte durch die Straße von Hormus setzte sich der Abwärtsdruck durch.
Marktteilnehmer beobachten vor allem die Entwicklung des US-Dollars und der Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen. Ein fester Dollar und höhere Renditen belasten Gold als nicht verzinsliches Metall zusätzlich. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach sicheren Häfen begrenzt, solange keine Eskalation der Konflikte in der Region erfolgt.
Technisch gesehen liegt die nächste Unterstützung bei 2.615 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte weitere Verkäufe auslösen und den Weg Richtung 2.580 Dollar öffnen. Auf der Oberseite bildet das Niveau von 2.680 Dollar einen ersten Widerstand.
Die Volatilität bleibt hoch, da Händler auf neue Signale aus der Region und mögliche Äußerungen der US-Notenbank achten. Bislang hat die geopolitische Unsicherheit jedoch nicht ausgereicht, um den Abwärtstrend bei Gold aufzuhalten.
Gold rutscht auf Unterstützung, geopolitische Unsicherheit reicht nicht für Auftrieb.
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