Gold verliert nach Allzeithoch an Schwung und testet wichtige Unterstützungszonen
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat nach dem Rekordhoch im Oktober 2024 eine deutliche Korrektur erfahren. Der Rückgang um mehr als 160 Dollar innerhalb weniger Wochen wird von Analysten auf eine Kombination aus stärkerem US-Dollar und steigenden Renditen von US-Staatsanleihen zurückgeführt.
Technische Indikatoren zeigen, dass der Kurs nun die Zone zwischen 2600 und 2620 Dollar testet. Diese Marke diente bereits im September als Unterstützung und gilt als entscheidend für die weitere Richtung.
Institutionelle Investoren haben ihre Netto-Long-Positionen an der COMEX in der vergangenen Woche um 12 Prozent reduziert. Gleichzeitig sind ETF-Zuflüsse in physisch hinterlegte Goldfonds deutlich zurückgegangen.
Fundamentale Faktoren wie anhaltende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die Erwartung weiterer Zinssenkungen der Fed stützen jedoch die mittelfristige Nachfrage. Die physische Nachfrage aus China und Indien bleibt auf hohem Niveau.
Sollte der Kurs unter 2580 Dollar fallen, wird mit einer weiteren Abwärtsbewegung in Richtung 2520 Dollar gerechnet. Ein nachhaltiger Anstieg über 2680 Dollar wäre dagegen ein Signal für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
Marktteilnehmer beobachten nun die kommenden US-Arbeitsmarktdaten und die nächste Fed-Sitzung als mögliche Katalysatoren für eine Richtungsentscheidung.
Gold korrigiert nach Rekordhoch, 2600-Dollar-Zone entscheidet über nächste Richtung.
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