Gold-Preisrückgang signalisiert fehlenden Impuls für weitere Kursgewinne
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis gab am Dienstag nach, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag gemischte Signale gesendet hatten. Händler warteten auf weitere Hinweise der Federal Reserve zur Zinsentwicklung.
Am Spotmarkt notierte Gold bei 2.680,40 Dollar je Feinunze, ein Minus von 32 Dollar gegenüber dem Schlusskurs vom Montag. Das August-Futures-Kontrakt auf der Comex schloss bei 2.682,80 Dollar, ebenfalls 1,2 Prozent tiefer.
Marktteilnehmer reagierten auf die Veröffentlichung der ADP-Beschäftigungszahlen, die mit 150.000 neuen Stellen unter den Erwartungen von 160.000 lagen. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent.
Analysten von UBS wiesen darauf hin, dass ein deutlicher Rückgang der US-Zinskurve erforderlich sei, um Gold über 2.700 Dollar zu halten. Bislang fehle ein klarer Katalysator aus dem Umfeld der Fed.
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe stieg auf 4,32 Prozent, während der Dollar-Index auf 105,40 Punkte zulegte. Beide Faktoren belasteten das Edelmetall.
Am physischen Markt blieb die Nachfrage aus Asien stabil. Indische Schmuckhersteller kauften 12 Tonnen Gold in der vergangenen Woche, chinesische Importe beliefen sich auf 85 Tonnen im Juni.
Technische Indikatoren zeigen eine kurzfristige Überkaufsituation. Der Relative-Stärke-Index auf 14-Tage-Basis fiel auf 62 Punkte, nachdem er zuvor bei 78 gelegen hatte.
Marktbeobachter erwarten für die kommenden Tage weitere Hinweise aus Reden von Fed-Vertretern. Die nächste Zinsentscheidung ist für den 31. Juli angesetzt.
Gold korrigiert leicht, Fed-Klarheit bleibt für nachhaltigen Aufwärtstrend notwendig.
Neugierig, mehr zu erfahren?
Hole dir das Buch von Max Schulz und lade es dir noch heute kostenlos herunter!
Diesen Artikel teilen:
Hinterlasse einen Kommentar
Bitte einloggen oder registrieren
Um einen Kommentar auf der Website zu hinterlassen, logge dich bitte ein oder registriere dich. Falls du auf ein Problem stößt, lass es uns wissen, indem du eine Nachricht an info@insider-week.com sendest.
Hier gibt es noch keine Kommentare
Sei der Erste, der kommentiert