Technische Analyse sieht Gold-Preis weiter in Aufwärtstendenz
KI-Sentiment-Score auf Basis von 17 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat in der ersten Junihälfte spürbar nachgegeben. Nach einem Hoch bei 2450 Dollar je Feinunze fiel der Kurs zeitweise unter 2300 Dollar. Analysten sehen darin jedoch keine nachhaltige Trendwende, sondern eine gesunde Konsolidierung innerhalb eines intakten Aufwärtstrends.
Technische Indikatoren wie der RSI und der MACD zeigen zwar eine kurzfristige Überhitzung an, bleiben jedoch oberhalb wichtiger Unterstützungszonen. Die 50-Tage-Linie bei rund 2320 Dollar dient derzeit als dynamische Unterstützung. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde das kurzfristige Bild eintrüben.
Fundamental bleibt der Ausblick für Gold positiv. Sinkende reale Renditen, anhaltende geopolitische Unsicherheiten und eine erwartete geldpolitische Lockerung der Fed stützen die Nachfrage. Zentrale Banken, insbesondere aus Schwellenländern, setzen ihre Käufe fort.
Am Terminmarkt hat sich die spekulative Netto-Long-Position leicht reduziert, liegt aber weiterhin auf erhöhtem Niveau. Dies deutet darauf hin, dass große Fonds den Aufwärtstrend nicht grundsätzlich infrage stellen.
Solange der Preis oberhalb von 2280 Dollar bleibt, sehen technische Modelle weitere Aufwärtsziele bei 2420 und 2480 Dollar. Eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich von 2250 Dollar wird als mögliches Szenario, aber nicht als Basisfall betrachtet.
Gold-Korrektur wird als gesunde Konsolidierung gewertet, Aufwärtstrend bleibt intakt.
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