Technische Hürden belasten Goldpreis trotz anhaltender Nachfrage
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Gold-Futures haben in den letzten Handelstagen bei 2412 Dollar pro Feinunze deutlichen Widerstand gefunden. Der Preis konnte das Niveau zwar kurzzeitig testen, schloss jedoch mehrfach darunter.
Technische Indikatoren zeigen eine nachlassende Dynamik. Der Relative-Stärke-Index notiert bei 58 Punkten und signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf. Gleichzeitig hat sich der Abstand zwischen gleitenden Durchschnitten verengt.
Marktteilnehmer beobachten die Entwicklung der realen Renditen und des US-Dollars genau. Ein weiterer Anstieg der Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen könnte zusätzlichen Druck auf den Goldpreis ausüben.
Auf der Unterseite liegen Unterstützungen bei 2385 und 2368 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch unter 2385 Dollar würde das kurzfristige Bild weiter eintrüben.
Im Aufwärtszenario bleibt 2412 Dollar die entscheidende Hürde. Darüber liegt das nächste Ziel bei 2428 Dollar, gefolgt von 2440 Dollar.
Das Open Interest ist in den vergangenen Tagen leicht gestiegen, was auf neue Long-Positionen hindeutet. Gleichzeitig haben die spekulativen Netto-Long-Positionen laut CFTC-Daten jedoch nicht weiter zugenommen.
Fundamental bleibt die Nachfrage aus Asien und von Zentralbanken stützend. Die physische Nachfrage konnte jedoch die technische Schwäche bislang nicht ausgleichen.
Die Volatilität gemessen am ATR (14) liegt bei rund 22 Dollar und hat sich damit gegenüber der Vorwoche leicht erhöht.
Gold-Futures stoßen bei 2412 Dollar auf Widerstand und zeigen nachlassende Aufwärtsdynamik.
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