Technische Analyse: Gold erreicht kritische Verkaufszone um 2.680 Dollar
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Gold hat in der laufenden Woche neue Hochs bei 2.662 Dollar erreicht. Der Kurs liegt damit oberhalb der 200-Tage-Linie und hat das Fibonacci-Extension-Level von 161,8 Prozent des Rückgangs von 2023 überschritten.
Der VC PMI-Indikator zeigt seit dem 8. Oktober eine klare Überkauft-Situation an. Gleichzeitig fällt die aktuelle Kurszone mit dem Square-of-9-Widerstand zusammen, der bei 2.678 bis 2.685 Dollar liegt. In den letzten drei Handelstagen ist das Handelsvolumen zurückgegangen, während der RSI über 72 notiert.
Ein Ausbruch über 2.685 Dollar würde das nächste Ziel bei 2.720 Dollar eröffnen. Allerdings deuten die Konvergenz mehrerer technischer Widerstände auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung oder eines Rücksetzers hin. Unterstützung findet der Kurs zunächst bei 2.630 Dollar und darunter bei 2.610 Dollar.
Die Positionierung der spekulativen Händler an der CME zeigt weiterhin einen Netto-Long-Stand von 248.000 Kontrakten. Dieser Wert liegt zwar unter dem Rekordhoch von Mai, bleibt aber deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Die Volatilität gemessen am 20-Tage-ATR beträgt derzeit 28 Dollar.
Im Tageschart hat Gold eine Aufwärtssequenz von fünf aufeinanderfolgenden höheren Hochs und höheren Tiefs ausgebildet. Die letzte Kerze vom 16. Oktober schloss jedoch mit einem langen oberen Docht, was auf Verkaufsdruck in der Zone hindeutet.
Ein nachhaltiger Schlusskurs unter 2.630 Dollar würde das kurzfristige Aufwärtszenario infrage stellen und Raum für einen Test der 2.590-Dollar-Marke schaffen.
Gold erreicht technische Verkaufszone bei 2.680 Dollar mit fallendem Volumen.
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