Renditeanstieg überlagert geopolitische Nachfrage nach Gold
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis hat in den vergangenen Handelstagen deutlich nachgegeben. Am 8. März notierte die Feinunze bei etwa 1.990 US-Dollar und damit rund 80 Dollar unter dem Hoch vom Vortag.
Marktteilnehmer führen den Rückgang vor allem auf den Anstieg der US-Realzinsen zurück. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf über 2,0 Prozent, was die Opportunitätskosten für den zinslosen Rohstoff erhöht.
Gleichzeitig reduzierte sich die Nachfrage nach physischem Gold als sicherer Hafen. Daten der Comex zeigten, dass die Netto-Long-Positionen von Spekulanten in der Woche bis 1. März um 12 Prozent zurückgingen.
Die Europäische Zentralbank signalisierte ebenfalls eine mögliche Reduzierung ihrer Anleihekäufe. Dies verstärkte den Druck auf Gold, da Anleger Kapital in renditestärkere Assets umschichteten.
Analysten von Goldman Sachs warnten, dass weitere Zinserhöhungen der Fed im zweiten Quartal den Goldpreis vorübergehend unter 1.900 Dollar drücken könnten. Gleichzeitig bleibe das langfristige Aufwärtspotenzial bei anhaltender geopolitischer Unsicherheit bestehen.
Der Euro notierte gegenüber dem Dollar bei 1,09 und unterstützte damit den Preisdruck auf in Dollar gehandeltes Gold für europäische Käufer.
Steigende US-Renditen drücken Goldpreis trotz geopolitischer Spannungen.
Neugierig, mehr zu erfahren?
Hole dir das Buch von Max Schulz und lade es dir noch heute kostenlos herunter!
Diesen Artikel teilen:
Hinterlasse einen Kommentar
Bitte einloggen oder registrieren
Um einen Kommentar auf der Website zu hinterlassen, logge dich bitte ein oder registriere dich. Falls du auf ein Problem stößt, lass es uns wissen, indem du eine Nachricht an info@insider-week.com sendest.
Hier gibt es noch keine Kommentare
Sei der Erste, der kommentiert