Realrenditen treiben Goldpreis nach unten
KI-Sentiment-Score auf Basis von 16 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis fiel am Mittwoch um 1,2 Prozent auf 2.340 Dollar pro Unze. Händler führten den Rückgang auf steigende reale Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zurück, die auf 2,15 Prozent kletterten.
Geopolitische Konflikte, die früher stets zu Käufen führten, verlieren an Einfluss. Der Dollar-Index stieg parallel um 0,4 Prozent.
Marktteilnehmer beobachten nun vor allem die Entwicklung der Inflationserwartungen und die nächsten Schritte der Federal Reserve. Analysten der Commerzbank erwarten bei anhaltend hohen Realzinsen weitere Abgaben bis in den Bereich von 2.280 Dollar.
Technische Indikatoren zeigen eine kurzfristige Überdehnung nach oben. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 68 und signalisiert Raum für Korrekturen.
In der physischen Nachfrage bleibt Asien ruhig. Importe nach Indien und China lagen in der vergangenen Woche unter dem 30-Tage-Durchschnitt.
Gold verkauft trotz Kriegsrisiken, Realrenditen dominieren die Kursrichtung.
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