Goldpreis steigt nach enttäuschenden US-Jobdaten
KI-Sentiment-Score auf Basis von 15 Meldungen (3-Tage-Ø)
Der Goldpreis legte nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für August zu. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag mit 142.000 deutlich unter den erwarteten 160.000. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent.
Marktteilnehmer interpretierten die Daten als Signal für eine mögliche Zinssenkung der Federal Reserve im September. Die Wahrscheinlichkeit für eine Senkung um 50 Basispunkte stieg auf über 30 Prozent.
Gold notierte am Nachmittag bei 2.515 US-Dollar pro Feinunze und damit rund 1,1 Prozent höher als am Vortag. Der Euro stieg parallel zum Gold und erreichte 1,1050 US-Dollar.
Analysten von mehreren Banken wiesen darauf hin, dass schwächere Beschäftigungsdaten die Position der Fed erleichtern, die Zinsen früher zu senken. Dies stützt nicht zinstragende Metalle wie Gold.
Im weiteren Verlauf bleibt die Entwicklung der US-Inflationsdaten und der nächsten Arbeitsmarktberichte entscheidend für die Preisrichtung. Eine nachhaltige Erholung über 2.530 Dollar würde charttechnisch weitere Käufe auslösen.
In der physischen Nachfrage zeigte sich in Asien weiterhin Zurückhaltung. Die Importe nach Indien und China lagen im August unter dem Vorjahresniveau. Schmucknachfrage litt unter hohen Preisen.
Die Volatilität am Goldmarkt bleibt hoch. Der tägliche Kursausschlag lag in den letzten Sitzungen bei über 30 Dollar. Händler rechnen mit anhaltenden Schwankungen bis zur Fed-Sitzung Mitte September.
Schwache US-Arbeitsmarktdaten erhöhen Zinssenkungserwartungen und stützen Gold.
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