TTF-Kontrakte legen nach geopolitischen Risiken im Golf zu
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Die Frontmonatskontrakte am niederländischen TTF-Markt notierten am Vormittag bei 38,45 Euro pro Megawattstunde und damit 4,8 Prozent höher als am Freitag.
Marktteilnehmer reagierten auf Meldungen, wonach der Iran die Durchfahrt von LNG-Tankern durch die Straße von Hormus erschwert haben soll. Die Region ist für rund 20 Prozent des globalen Flüssiggas-Handels von Bedeutung.
Europäische Versorger erhöhten daraufhin ihre Einkaufsaufträge für den Winter, um mögliche Lieferverzögerungen aus dem Nahen Osten abzufedern. Analysten der Commerzbank verwiesen zudem auf niedrige Speicherfüllstände in Deutschland und den Niederlanden.
Am Spotmarkt stieg der Day-Ahead-Preis in den Niederlanden auf 37,90 Euro/MWh. Händler beobachten nun die weiteren diplomatischen Entwicklungen zwischen Teheran und westlichen Staaten.
Die Volatilität am TTF-Markt ist seit Beginn der Woche gestiegen. Optionspreise für September-Kontrakte signalisieren anhaltende Unsicherheit.
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