Pekings Importstrategie sichert Versorgung bei Hormus-Krise
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China hat im Juni 2026 seine Rohölimporte auf 10,8 Millionen Barrel pro Tag gesteigert. Die Zunahme erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen in der Straße von Hormus.
Importe aus Russland erreichten 2,4 Millionen Barrel pro Tag, während Lieferungen aus Brasilien auf 1,1 Millionen Barrel pro Tag kletterten. Importe aus dem Nahen Osten gingen um 4 % zurück.
Die chinesische Zollbehörde meldete für Juni einen Gesamtwert der Rohölimporte von 48,3 Milliarden US-Dollar. Raffinerien in Shandong und Zhejiang erhöhten ihre Verarbeitungsraten um 3 %.
Marktteilnehmer beobachten, dass China verstärkt Tanker mit russischem und brasilianischem Rohöl über alternative Routen bezieht. Die Preisdifferenz zwischen Dubai Crude und WTI betrug am 13. Juli 2026 3,80 US-Dollar pro Barrel.
Die Strategie reduziert die Abhängigkeit von der Straße von Hormus. Analysten erwarten, dass die Importstruktur im Juli stabil bleibt, sofern keine weiteren geopolitischen Eskalationen eintreten.
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