Nachfrage nach Rohöl aus Asien schwächt sich ab
KI-Sentiment-Score auf Basis von 25 Meldungen (3-Tage-Ø)
Die Rohölimporte Asiens haben in den vergangenen Wochen spürbar nachgelassen. China, der weltweit größte Rohölimporteur, reduzierte seine Käufe im September gegenüber dem Vormonat um rund 5 Prozent.
Indien, zweitgrößter Abnehmer in der Region, verzeichnete ebenfalls einen Rückgang der Importe. Die Raffinerien dort fahren die Verarbeitung zurück, da die Margen unter Druck geraten sind.
Marktteilnehmer führen die Entwicklung auf hohe Lagerbestände und eine schwächere Wirtschaftsaktivität in China zurück. Die dortige Industrieproduktion wuchs im September langsamer als erwartet.
Auf der Angebotsseite bleibt die OPEC+ bei ihrer Förderpolitik. Saudi-Arabien und Russland halten an den freiwilligen Kürzungen fest, doch die Nachfrageschwäche könnte diese Strategie belasten.
Analysten sehen für die kommenden Monate ein Überangebot am Markt. Die Terminpreise für Brent und WTI haben bereits auf die veränderten Fundamentaldaten reagiert und notieren unter den Niveaus von Anfang Oktober.
Die IEA senkte ihre Prognose für das globale Nachfragewachstum 2024 erneut leicht. Asien trägt dabei den größten Teil der Korrektur.
Händler beobachten nun die Entwicklung der chinesischen Konjunkturdaten und mögliche weitere Maßnahmen der Regierung in Peking.
Asiens Rohölimporte sinken, was auf schwächere Nachfrage und fallende Preise hindeutet.
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