Steigende US-Renditen belasten Aktienmärkte und erhöhen Volatilität
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Die Rendite der 10-jährigen US-Treasury erreichte am Donnerstag 4,15 Prozent und markierte damit den höchsten Stand seit einem Monat. Grund dafür waren robuste Konjunkturdaten und anhaltende Inflationssorgen.
Der S&P 500 verlor im Verlauf des Tages 0,8 Prozent, während der Nasdaq-Composite um 1,1 Prozent nachgab. Besonders zinssensitive Wachstumswerte standen unter Druck.
Marktteilnehmer beobachten nun die bevorstehenden Inflationszahlen und die nächsten Äußerungen von Fed-Vertretern. Eine Verlangsamung des geldpolitischen Lockerungspfads gilt als wahrscheinlich.
Am Anleihemarkt selbst stieg die 2-jährige Rendite auf 4,05 Prozent. Die Spreads zwischen 2- und 10-jährigen Papieren weiteten sich auf 10 Basispunkte aus.
Deutsche Bundesanleihen reagierten ebenfalls: Die 10-jährige Bund-Rendite kletterte auf 2,28 Prozent. Der Bund-Future fiel um 45 Ticks auf 132,45 Punkte.
Analysten von Goldman Sachs warnten vor weiteren Renditeanstiegen, falls die US-Wirtschaft weiter robust bleibt. Sie sehen das Risiko einer erneuten Korrektur an den Aktienmärkten.
Der Volatilitätsindex VIX stieg auf 21 Punkte und signalisiert damit erhöhte Unsicherheit bei Anlegern.
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