El Niño und La Niña – 2 Wetterphänome im Trading nutzen

El Niño und La Niña – zwei entscheidende Klimaphänomene für unser Trading nutzen

Wenn du unsere letzten Artikel und Videos zu den landwirtschaftlichen Rohstoffen und den Aussichten an deren Märkten verfolgt hast, bist du auch oft auf die Begriffe „El Niño“ und „La Niña“ gestoßen.

Auch im täglichen Leben hören wir diese Namen immer wieder. Manchmal im Zusammenhang mit klimatischen Katastrophen größeren Ausmaßes. Dabei sind diese Klimaerscheinungen aber nichts wirklich außergewöhnliches. Sie haben gravierende Auswirkungen — nicht nur — auf die Landwirtschaft des Planeten, sind aber keineswegs Vorboten einer kommenden Apokalypse! Sie sind seit über 150 Jahren bekannt, erforscht – allerdings noch immer nicht vollkommen verstanden.

Was verbirgt sich dahinter? Wie entstehen sie und wie wirken sich „Der kleine Junge“ und „Das Christkind“ – so die Übersetzung der spanischen Begriffe – auf das weltweite Klima und die Landwirtschaft aus?

Wir wollen dir eine Erklärung präsentieren, die auch der verstehen kann, der kein Meteorologe ist. Mit so wenig Fach-BlaBla wie möglich.

Und im weiteren Verlauf dieses Beitrags werden wir dir auch aktuelle Infos zum Umgang mit La Niña geben.
Bleib auf jeden Fall bis zum Ende dabei!

 

  
     

Das „Förderband“ im Ozean – der Motor für unser Weltklima

Ein grundlegendes Element unseres Klimasystems ist ein förderbandartiges Muster von Meeresströmungen das unseren gesamten Planeten umspannt. Dieses Ozean-Zirkulationsmuster verteilt große Mengen an Wärme und Feuchtigkeit um unseren Planeten.

Im heutigen Ozean fließt warmes, salzhaltiges Oberflächenwasser aus der Karibik, dem Golf von Mexiko und dem zentralen Atlantik um den Äquator mit dem Golfstrom nach Norden.

Wenn das warme Wasser den Nordatlantik erreicht, gibt es Wärme und Feuchtigkeit an die Atmosphäre ab. Zurück bleibt kaltes, salziges und daher dichtes Wasser, das auf den Meeresboden sinkt.

Dieses Wasser fließt in der Tiefe, südwärts und unter dem Golfstrom hindurch, in den Südlichen Ozean und dann durch den Indischen und den Pazifischen Ozean. Schließlich mischt sich das Wasser mit wärmerem Wasser des Pazifiks und kehrt in den Atlantik zurück, um den Kreislauf zu vollenden.

Der Hauptmotor dieser globalen Zirkulation, die oft als Ocean Conveyor (Ozean-Föederband) bezeichnet wird, ist der unterschiedliche Salzgehalt zwischen dem Atlantik und dem Pazifischen Ozean.

Das Förderband im Ozean

Das heutige Klimasystem wird durch die globale Zirkulation des Ozeans beeinflusst, die wie ein Förderband funktioniert. Kaltes, salzhaltiges Wasser sinkt ab, um das Förderband anzutreiben, und warme Oberflächenströmungen schließen den Kreislauf. (Illustration von Jayne Doucette, Woods Hole Oceanographic Institution)

 

ENSO – die El Niño/Southern Oscillation

El Niño ist eine Erwärmung des Oberflächenwassers im östlichen tropischen Pazifik. Zusammen mit La Niña bildet das zwei der drei Zustände der sich ständig ändernden El Niño/Southern/Oscillation (ENSO), die das Wettergeschehen auf der ganzen Welt beeinflussen kann:

  • Neutrale Phase
  • El Niño – Phase
  • La Niña – Phase

Vor mehr als 100 Jahren fiel peruanischen Fischern um Weihnachten herum eine Veränderungen in den Sardellenpopulationen auf. Die wurde durch ungewöhnlich warmes Oberflächenwasser im östlichen tropischen Pazifik verursacht.

Wissenschaftler erkannten viel später, dass es sich hier um einen Teil eines viel größeren, immer wiederkehrenden Phänomens handelt, das in den Tropen ungewöhnliche und oft gravierende Temperatur- und Niederschlagsveränderungen hervorrufen kann.

Neutrale Jahre

In einem „normalen“ oder ENSO-neutralen Jahr bildet sich ein Tiefdruckgebiet über Nordaustralien und Indonesien und ein Hochdruckgebiet auf der anderen Seite des Pazifiks über Peru.

Gleichzeitig wehen die Passatwinde auf beiden Seiten des Äquators stetig von Osten nach Westen und bringen warmes Oberflächenwasser vom östlichen in den westlichen Pazifik. Dadurch kann kaltes, nährstoffreiches Tiefenwasser vor der Küste Südamerikas aufsteigen.

 

Normalzustand ENSO

Der neutrale Zustand der El Nino Southern Oszillation ENSO

 

Der Ostpazifik ist hier mit etwa 20 °C relativ kalt, im Westpazifik misst man recht hohe Temperaturen bis zu 30 °C. Hier steigt die Luft über dem sehr warmen Wasser auf, was starke Wolkenbildung und ergiebige Niederschläge zur Folge hat. Auf der anderen Seite, über dem kalten östlichen Pazifik, sinken großräumig Luftmassen ab und schaffen trockene Bedingungen.

 

El Niño …

In einem El-Niño-Jahr kommt es zu einer Erhöhung des Luftdrucks über Südostasien und dem westlichen Pazifik. Gleichzeitig sinkt er im östlichen Pazifik. Die Passatwinde abschwächen flauen fast vollständig ab und der nach Osten fließende Äquatoriale Gegenstrom kann warmes Oberflächenwasser in Richtung Südamerika transportieren.

 

ENSo - El Nino Zustand

Der El Nino Zustand der Southern Oscillation

 

Über dem westlichen Pazifik (Australien, Indonesien) dominieren jetzt absinkende Luftmassen mit Niederschlagsarmut. Im östlichen Teil dagegen kommt es bei relativ geringem Luftdruck zu entsprechenden, starken Niederschlägen.

Durch das Abflauen der Passatwinde wird auch der „Motor“ des Humboldtstroms außer Kraft gesetzt und kommt fast zum Erliegen. Das Gleiche gilt auch für seine Fortsetzung, den westwärts gerichteten Südäquatorialstrom, d.h., das „Förderband“ im Pazifik steht still. Der warme Äquatoriale Gegenstrom erreicht jetzt die Küste Südamerikas und trägt dort zusätzlich zu den erwähnten heftigen Niederschlägen bei.

Die Karte zeigt die weltweiten Anomalien, die El Niño im Bezug auf das Weltklima bewirkt.

 

Karte El Nino und Rainfall

Die Karte zeigt die Gebiete, in denen während des Phänomens El Nino verstärkte Niederschlägen bzw. erhöhte Trockenheit herrschen

 

… und La Niña

Wenn du die folgende Karte anschaust, fällt dir sofort auf, das La Niña ziemlich genau das Gegenteil von El Niño darstellt. Dort, wo das Wetter während El Niño außergewöhnlich kühl und feucht ist, ist es während La Niña im Allgemeinen heiß und trocken.

 

Karte Trockenheit und Niederschläge La Nina

Die Karte zeigt Gebiete mit erhöhter Trockenheit und verstärkten Niederschlägen während dem Phänomen La Nina

 

In der Tat ist das Phänomen La Niña gekennzeichnet durch eine Verstärkung der Passatwinde, so dass sie mehr warmes Wasser nach Westen blasen. Dadurch kann sich der Bereich des östlichen Pazifiks vergrößern, in dem kaltes Wasser aus den Tiefen des Ozeans an die Oberfläche aufsteigt.

 

ENSO - La Nina

Schemadarstellung des La Nina Phänomens

 

La Niña-Bedingungen sind auch mit einer Zunahme der Anzahl und Stärke tropischer Stürme im Atlantik verbunden, während El Niño im Pazifik schwerere tropische Stürme hervorruft.

Der ENSO-Zyklus zwischen El Niño und La Niña ist unregelmäßig, wiederholt sich aber etwa alle zwei bis zehn Jahre. El-Niño- oder La-Niña-Ereignisse dauert in der Regel 12 bis 18 Monate.

Die Rückkehr zu ENSO-neutralen Bedingungen beginnt im Südosten des tropischen Pazifiks und breitet sich allmählich nach Westen aus. Ein La-Niña-Ereignis kann gelegentlich unmittelbar auf einen El Niño folgen und umgekehrt. Dies ist aber nicht immer der Fall.

ENSO-Episoden sind aufgrund der komplexen Verflechtung von atmosphärischen und ozeanografischen Bedingungen und der großen Variabilität der Ereignisse, die zu ihrem Auftreten führen, sehr schwer vorherzusagen. Die atmosphärischen Bedingungen beeinflussen den Ozean beeinflussen, und der Ozean beeinflusst die Atmosphäre. Manchmal verstärken sich dadurch einzelne Auswirkungen, manchmal werden sie abgeschwächt.

Die Variante: Modoki

Als ob das alles nicht schon kompliziert genug wäre, waren in den letzten 25-30 Jahren noch weitere Varianten von El Niño und La Niña zu beobachten.

So wird die klassische Variante von El Niño ergänzt durch eine Variante, bei der eine Erwärmung im zentralen tropischen Pazifik beobachtet wird und nicht vor der südamerikanischen Küste. Die südamerikanische Küste im Osten und der westliche Pazifikraum über Australien und Indonesien kühlt stark ab.

Auch La Niña erfährt eine entsprechende Mutation, bei der der zentrale Pazifik abkühlt und die Ränder sich erwärmen.

 

La Nina - die Variante Modoki

La Nina – die Variante „Modoki“

 

Diese Varianten werden mit dem japanischen Begriff „Modoki“, das bedeutet „ähnlich aber verschieden“, bezeichnet.

Bei La Niña Modoki treiben die Winde das warme Wasser nach Osten und Westen. Dadurch kühlt der zentrale Pazifik ab. An den Rändern kommt es verstärkt zu Regenfällen.

In Zukunft sind diese untypischen El Niños häufiger zu erwarten. Wissenschaftler stellten fest, dass es zwischen 1850 und 1990 insgesamt 32 normale El Niños und 7 El Niño Modokis gab. Nach 1990 ereigneten sich nur noch 4 normale El Niños, aber 6 El Niño Modokis.

 

El Niño, La Niña und die Hurricanes

Wie wirken sich die beiden Phänomene auf die atlantische und pazifische Hurricane-Saison aus? Es ist vor allem angesichts der jüngsten Schäden, die diese tropischen Stürme angerichtet haben wert, dies zu untersuchen.

Die Auswirkungen von El Niño und seinem Gegenstück La Niña auf die Hurrikane stellen sich wie eine Wippe zwischen dem pazifischen und dem atlantischen Ozean dar, bei der die Hurrikanaktivität in der einen Region verstärkt und in der anderen abgeschwächt wird.

Hurricaneaktivität zu El-Niño Zeiten…

 

Zeiten

Hurricaneaktivität während El Nino Zeiten

 

Über dem zentralen und östlichen Pazifik geht das Klimaphänomen mit schwächeren Winden in der Höhe und einer geringeren vertikalen Windscherung einher, was die Aktivität von Hurrikanen begünstigt.

Über dem atlantischen Becken entsteht ein Tiefdruckgebiet mit stärkeren Westwinden im höheren Luftraum und starken Ostpassatwinden im unteren Luftraum. Die vertikale Windscherung wird erhöht und die Hurrikan-Aktivität unterdrückt.

… und in La Niña – Jahren

La Niña hat entgegengesetzte Auswirkungen auf den Pazifik und den Atlantik.

 

Hurricaneaktivität während La Nina Zeiten

Hurricaneaktivität während La Nina Zeiten

 

Über dem zentralen und östlichen subtropischen Pazifik ist der verstärkte Tiefdruck mit stärkeren Winden in der Höhe und einer stärkeren vertikalen Windscherung verbunden, die die Hurrikan-Aktivität unterdrücken.

Über dem atlantischen Becken ist der anomale Hochdruck mit schwächeren Winden im oberen und unteren Bereich verbunden, die beide die vertikale Windscherung verringern und die Hurrikan-Aktivität erhöhen.

ENSO-Phasen interagieren jedoch noch mit anderen Klimamustern, die Hurrikane beeinflussen. Ein weiterer bedeutender Klimafaktor, der die Aktivität der atlantischen Hurrikane beeinflusst, ist die Atlantische Multi-Dekadische Oszillation (AMO), deren warme Phase mit einer hohen Aktivität der atlantischen Hurrikane verbunden ist.

Auswirkungen auf das gesamte globale Klima

Du siehst: das globale Klima wird durch ein komplexes und sensibles Zusammenspiel der Ozeane und der Atmosphäre gebildet. Der Pazifik als die größte zusammenhängende Wasserfläche des Planeten kann hierbei gewissermaßen als die „Schaltzentrale“ dieses hochkomplexen Systems angesehen werden.

Und in dieser Schaltzentrale sorgt das ENSO-Phänomen für Chaos und Randale!

Über seine Einflüsse auf die globale Zirkulation in den Weltmeeren und der Atmosphäre verändert ENSO weltweite Temperatur- und Niederschlagsmuster, einschließlich von Extremereignissen wie Dürren, Überschwemmungen und tropischen Wirbelstürmen in vielen Gebieten der Erde.

Dies hat starke Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft über die Bereiche Landwirtschaft und Sicherheit der Nahrungsmittelversorgung, Wasserressourcen, Gesundheit, Katastrophen und viele andere.

 

Wie wirkt sich La Niña AKTUELL auf die Rohstoffmärkte aus

Jetzt aber genug der meteorologischen Theorie. Wir leben aktuell in einer La Nina – Phase. Wie wirkt sich das, gepaart mit den Vorfällen des Jahres 2021 auf die Rohstoffe und ihre Märkte aus?

Ein brandaktueller Blick auf die Commodities.

 

 

 

Aktuelle Auswirkungen von La Niña auf die Rohstoffmärkte

Wie wir in unserem Wetter-Channel auf telegram bereits berichtet haben, nimmt das Phänomen La Niña im Augenblick deutlich zu. Welche unmittelbaren Auswirkungen auf die Commodities sind jetzt aktuell zu erwarten?

Viele Rohstoffmärkte befinden sich seit etwa einem Jahr in einem starken Aufwärtstrend. Diese Hausse wurde durch einen Anstieg der Edelmetalle wie Silber und Kupfer, einen Wiederanstieg der Rohölpreise und einen jüngsten Höhenflug der Märkte für Erdgas, Zucker, Kaffee, Baumwolle und Weizen ausgelöst.

Entgegen der landläufigen Meinung ist eine starke La Niña jedoch KEINE Garantie für höhere Energiepreise, einen kalten US-Winter oder eine Fortsetzung der Dürre im Norden Brasiliens. Auch das Gegenteil kann der Fall sein.

La Niña und der Erdgasmarkt

Der heiße Rekord-Sommer in den USA ist ein Anzeichen für den „Klimawandel auf Steroiden“, wie Jim Roemer es bezeichnet. Die Dürre im Westen der USA trug dazu bei, die Sommerhitze zu verschärfen und die Erdgaspreise hoch zu treiben. Der Grund: Die Wasserkraft war im Westen abgeschnitten, und Erdgas war die Alternative. Eine aktive Hurrikansaison im Golf und eine historisch bedingte Verknappung des Erdgasangebots in Europa und Asien haben das ihre dazu getan.

Dass die Erdgaspreise in den letzten zwei Wochen jedoch stark gefallen sind ist auf eine Prognose eines warmen Spätherbstes und einer sich abschwächenden Nachfrage zurückzuführen.

Außerdem hat die Dürre im Westen des Landes ein wenig nachgelassen, was es den Stromversorgern ermöglicht, wieder auf Wasserkraft umzustellen. Es wird noch viel mehr Regen benötigt, bis die Versorgung wieder im Lot ist, aber es ist ein Anfang.

Für nächste Woche sagen die Wetterfrösche einen Wintersturm mit meterhohem Schnee voraus, der die Dürreauswirkungen lindern wird. Das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und passiert oft im Spätherbst während starker La-Niña-Ereignisse.

Ein warmer Spätherbst und Frühwinter sowie ein Nachlassen der Dürre im Westen des Landes wirken sich negativ auf die Erdgaspreise aus.

 

 

Erwarteter Winterstorm USA

 

 

Heißt das, den Markt jetzt zu shorten?

Nein, denn man sieht, dass die Preise bereits eingebrochen sind. Wir rechnen mit einem mäßigen bis starken Standard-La Niña. Dies würde bedeuten, dass die kühlen Ozeantemperaturen im äquatorialen Pazifik nicht in der Nähe von Peru liegen, sondern sich gleichmäßig über den gesamten Ozean verteilen. Kombiniert man La Niña mit der historischen Dürre im Westen, so deutet alles auf einen warmen Spätherbst und Frühwinter hin.

Dies hat jetzt dazu geführt, dass alle, die aufgrund des heißen Sommers und der knappen Vorräte Long auf Erdgas gesetzt haben, jetzt die Flucht ergriffen haben.

 

Natural Gas 2021

 

Hat die zunehmende La Niña die Dürre in Brasilien gelindert?

In den Medien wird oft behauptet, dass die La-Niña für die Dürre in Brasilien verantwortlich war. In Wirklichkeit dürfte jedoch die Abholzung im Amazonasgebiet der Hauptgrund für die rekordverdächtig niedrigen Wasserstände von Paraná bis São Paulo sein.

Während einige La-Niña-Ereignisse dem Norden Brasiliens Dürreperioden bescheren können, sind es in der Regel Südbrasilien und Argentinien, die während La-Niña zwischen Oktober und Januar von Trockenheit betroffen sind – nicht der Norden Brasiliens.

Die Kombination aus einer mäßigen bis starken La Niña, warmen Meerestemperaturen im östlichen Südatlantik und bestimmten Wetterbedingungen über der Antarktis, die als positiver AAO-Index bezeichnet werden, haben es vor mehr als einem Monat ermöglicht, ein Nachlassens der Dürre im Norden Brasiliens verherzusagen. In der vergangenen Woche ist dies tatsächlich eingetreten.

 

SBH22 Zucker März22

 

Die Preise für Zucker haben nach einer großen Hausse begonnen, negativ auf die nachlassende Dürre in Brasilien zu reagieren. La Niña könnte noch in diesem Jahr oder Anfang 2022 zu Ernteproblemen bei Mais und Sojabohnen führen.

In Bezug auf das Wetter in Brasilien scheint es derzeit wenig Chancen für eine größere Rallye bei den Zuckerpreisen zu geben. Für Brasilien und Thailand (Zuckerproduzent Nr. 3) bahnt sich nach wie vor besseres Erntewetter an. Außerdem scheint der brasilianische Real sehr schwach zu sein, und die Zuckerpreise haben sich von den zuletzt sehr hohen Preisen abgewendet.

Schlussfolgerung:

Nicht alle La-Niña-Ereignisse sind gleich, und nur weil der Spätherbst warm bleibt, ist das keine Garantie dafür, dass die Erdgaspreise den ganzen Winter über sinken werden.

In der Tat waren einige La-Niña-Ereignisse im Dezember und Januar sehr kalt. Der Klimawandel und die historische Dürre im Westen der USA können jedoch dazu führen, dass der Winter in den USA im Durchschnitt wärmer als normal ausfallen wird. Allerdings sprechen viele Bullen auf dem Erdgasmarkt von einem kalten Winter und von Erdgaspreisen von 11 $ in diesem Winter. Dies scheint aber höchst unwahrscheinlich zu sein.

Weizen, Mais und Sojabohnen könnten in diesem Jahr und im Jahr 2022 am meisten von La Niña betroffen sein.

Wir bleiben dran! Und der beste Tip für dich: Bleib an uns dran! 

 

 


 

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